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Fahrtenschreiber entlastet LKW-Fahrer

Umweltausschuss soll nächste Woche über die Ladung informiert werden

21.05.2007

Castrop-Rauxel Offiziell mag die Polizei nichts bestätigen, aber anscheinend war nicht zu schnelles Fahren der Grund für den Unfall des Gefahrentransporters am Freitag im Autobahnkreuz Castrop-Rauxel Ost. «Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit an der Unfallstelle liegt bei 60 km/h. Der Fahrer ist nur 40 km/h gefahren», weiß Wigbert Lins, Chef des thüringischen Speditionsunternehmen Lins, und beruft sich auf den Fahrtenschreiber des verunglückten Transporters. Auf Nachfrage unserer Zeitung verwies die Polizei auf die laufenden Untersuchungen. Angaben zur Unfallursache können noch nicht gemacht werden, sagte gestern Polizeisprecher Peter Schulz. Wigbert Lins versichert dagegen, dass die Polizei seine Einschätzung des Unfallhergangs teile. Demnach brachte Benzin oder Öl auf der Autobahn den Gefahrentransporter ins Rutschen und letztlich zum Umkippen. «Dem Fahrer kann kein Vorwurf gemacht werden», so Wigbert Lins. Der 22-Jährige fahre seit einem Jahr unfallfrei die Abfälle aus den Rauchgasentschwefelungsanlagen durch das Ruhrgebiet. Diese seien im Übrigen für die Bevölkerung nicht gefährlich, betont der Speditionsleiter: «Wenn Sie zwei Zigaretten rauchen, schadet Ihnen das mehr.» EUV-Umweltexperte Thorsten Werth-von Kampen bemühte sich gestern um mehr Hintergrundinformationen und das Gefahrstoff-Datenblatt. Er will im Umweltausschuss am Mittwoch, 30. Mai, Bericht erstatten. b-r Um Gefahrgüter zu transportieren, ist eine so genannte ADR-Bescheinigung der IHK erforderlich. Dieser Wissenstest ist altersunabhängig. Den Führerschein für LKW mit Anhänger gibt's ab 21.

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