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Galeriehaus Grosche: Alle Ampeln auf Blau

CASTROP-RAUXEL Strenge Formen - dafür ist Schmuck von Bernhard Früh bekannt. Beim Tragen am Körper verliert sich diese Strenge jedoch durch den wechselnden Einfall von Licht und Schatten. Bernhard Früh und Anette Wohlleber stellen ab heute im Galeriehaus Grosche aus. Lesen Sie hier vorab einen Vorgeschmack.

von Von Julia Grunschel

, 29.02.2008

"Das Spiel mit Gegensätzen war für mich schon immer interessant - und das ist es noch", erzählte der gebürtige Erfurter gestern bei der Vorbereitung seiner Ausstellung "Eins -Null -Eins /Alle Ampeln stehen auf Blau".

Gemeinsam mit Anette Wohlleber zeigt Bernhard Früh im Galeriehaus Grosche Schmuckobjekte, die Mitte letzten Jahres im Deutschen Goldschmiedehaus in Hanau für gut zwei Monate zu sehen waren. "Das Goldschmiedehaus ist in der Schmuckszene 'das' Museum", verdeutlicht Matthias Grosche."Wir wollten die Ausstellung vorn vornherein an mehreren Orten zeigen"

Die Doppelausstellung ist von Hanau - da waren es pro Kopf rund 100 Objekte - nach Pilsach gewandert und von dort nach Castrop-Rauxel. "Wir wollten die Ausstellung vorn vornherein an mehreren Orten zeigen", berichtet Bernhard Früh, der hier angepasst an die Raumgröße ca. 50 Stücke zeigt.

Stegmontagen lautet der Fachbegriff für seine Arbeiten. "Trotz des starken Objektcharakters soll die Tragbarkeit eine nicht zu vernachlässigende Rolle spielen", unterstreicht der gelernte Feinmechaniker, der als Autodidakt seit Anfang der 80-er als Schmuck- und Metallgestalter tätig ist.

Dass er Kontraste liebt, wird beim Blick auf die großen Broschen aus 18-Karat-Gold deutlich. Bei seinem Lieblingsstück "Cora's Traum" setzen beispielsweise gefärbte Korallen blaue Akzente. Im Katalog kommentiert Bernhard Früh das so: "Eine kluge und zudem schöne Frau gestand mir einmal, sie habe des Nachts von meinem Schmuck geträumt. - Die poetische Rechtfertigung meiner Arbeit. Und Poesie ist in Wirklichkeit sehr präzise."

Beginn der Vernissage Bei der Vernissage am heutigen Freitag, 29. Februar, wird neben Bernhard Früh auch Anette Wohlleber anwesend sein. Beginn ist um 19.30 Uhr im Galeriehaus Grosche, Karlstraße 20. Die Ausstellung ist dann bis Karsamstag, 22. März, bei Grosches zu sehen. Alle Objekte sind verkäuflich.

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