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Jecken fallen nicht negativ auf

CASTROP-RAUXEL Heftige Alkoholexzesse von närrisch angehauchten Jugendlichen waren gestern, am Tag nach Rosenmontag, Thema Nummer eins in Castrop-Rauxels Nachbarstädten. "Bei uns blieb es insgesamt sehr ruhig", zog dagegen Marco Boschanski vom Ordnungsamt sein Fazit und weiß auch genau warum.

von Von Julia Grunschel

, 06.02.2008
Jecken fallen nicht negativ auf

Bei den Jecken verlief in diesem Jahr alles friedlich.

Und fügte hinzu: "Das liegt mit Sicherheit daran, dass es den typischen Straßenkarneval bei uns nicht mehr gibt." Anders habe es ausgesehen, als in Ickern noch groß gefeiert wurde.

In dieser Session war der Sachbearbeiter für Gewerbeangelegenheiten mit zwei Kollegen nur am Samstagabend im Stadtgebiet unterwegs. Da er selbst für die Erteilung der Ausschankgenehmigungen zuständig ist, weiß er genau, wo gefeiert wird. Jugendschutz war gegeben In der Nacht von Samstag auf Sonntag war das im Real-Zelt, auf dem Hof Menken und im Isi-Treff der Fall. "An diesen drei Orten war der Jugendschutz gegeben. Wir haben weder betrunkene Jugendliche angetroffen, noch mussten wir irgendwelche Verwarnungen oder Platzverweise verteilen", so Marco Boschanski. Von Notarzteinsätzen war ihm bis gestern nichts bekannt. Auch aus der Bevölkerung habe es keine Hinweise gegeben, dass irgendwo mächtig über die Stränge geschlagen wurde.

Im Vorfeld hatten Ordnungsamt und Polizei eine Zusammenarbeit vereinbart. Hätte die Polizei größere Einsätze gehabt, hätte sie Marco Boschanski und seine Kollegen informiert, die dann ebenfalls ausgerückt wären. "Das war aber nicht der Fall, vermutlich hängt das auch damit zusammen, dass an den drei großen Veranstaltungsorten Jugendliche nicht das Zielpublikum waren", mutmaßt Boschanki.

"...gab es auch da nichts nennenwertes"

Das Ordnungsamts-Team hat sich darüber hinaus in der Innenstadt sowie in einigen Ickerner Kneipen umgesehen. "Da der größte Treff für Jugendliche, das Clou in den Aapwiesen, aber geschlossen ist, gab es auch da nichts nennenswertes", so Boschanski.

Gleicher Tenor bei der Polizei: "Es gab die ein oder andere Körperverletzung sowie Sachbeschädigungen, aber nichts auffälliges", fasst Polizeisprecher Bernd auf der Springe zusammen. Verglichen hat er die Karnevalstage mit Tagen wie dem 12. oder 19. Januar. "Kein großer Unterschied", so der kurze Kommentar.

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