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Jugendfilmtage: Für Skater ein Begriff

CASTROP-RAUXEL Tanzen, Sprayen, Skaten - bei Jugendlichen ist das Programm. Wenn Filme dann noch von diesen Themen handeln, dürften Schüler als Zuschauer gern und in Scharen kommen. Darauf setzen die Organisatoren der zweiten Jugendfilmtage, die von Montag, 3. März, bis Freitag, 7. März, in den Jugendzentren Trafo und BoGi's laufen. Ausführliche Infos lesen Sie hier.

von Von Julia Grunschel

, 26.02.2008
Jugendfilmtage: Für Skater ein Begriff

Moritz Hassel (v.l.), Ulli Müller, Nina Jordan, Lothar Eickhoff und Armin Polfuß laden zu den Jugendfilmtagen ins Trafo und Bogi's ein.

Wholetrain, Save the last dance, Little Miss Sunshine, Sommersturm und Dogtown Boys sind daher die fünf Filme, die das Team ausgewählt hat.

"Bei der Auswahl war uns wichtig, dass immer eine Person auftaucht, mit der sich die Jugendlichen identifizieren können", unterstreicht Lothar Eickhoff aus dem Trafo und ergänzt: "außerdem sollten es keine Action-Filme ohne Handlung sein." Die ausgewählten Filme decken daher ein breites Spektrum der Jugendkultur ab."Für jeden Skater sind sie ein Begriff..."

Ulli Müller vom BoGi's hat sich für das Sportdrama "Dogtown Boys" stark gemacht, das den Aufstieg und Fall der legendären Z-Boys, einem Skateboardteam, beschreibt. Die Jungs aus dem kalifornischen Venice haben Ende der 70-er maßgeblichen Einfluss auf die Skateboard-Welt gehabt. "Für jeden Skater sind sie ein Begriff. Und wenn ich sehe, wie viele Jugendliche mit Skateboards unterwegs sind, dann seh ich, dass es dieses Lebensgefühl immer noch gibt", beschreibt Ulli Müller.

Um noch mehr Jugendliche als im ersten Jahr zu erreichen, hat das Trafo nun das BoGi's mit ins Boot geholt. "So können wir auch im Süden der Stadt Kino anbieten", verdeutlicht Armin Polfuß. Das soll aber nicht nur an jedem Nachmittag um 17.30 Uhr der Fall sein, sondern auch morgens."So mag bei 'Dance' jeder denken, das ist doch völlig unrealistisch, was da passiert"

In beiden Jugendzentren können Klassen morgens um 9 Uhr und um 12.30 Uhr Vorstellungen besuchen. Hier stehen die Filme "Das Leben der Anderen", "Napola - Elite für den Führer" und "Dance - jeder Traum beginnt mit dem ersten Schritt" zur Auswahl. Genau wie bei den Nachmittagsvorstellungen wird es eine Einleitung und anschließende Diskussion geben. "So mag bei 'Dance' jeder denken, das ist doch völlig unrealistisch, was da passiert", sagt Armin Polfuß, "wenn ich aber vorher erkläre, dass der Film auf einer wahren Begebenheit beruht, guckt man ihn mit ganz anderen Augen."

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