Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Pannekopp-Orden für Evonik-Chef Werner Müller

BÖVINGHAUSEN Der Ruhrpott-Karneval Geierabend verleiht in seiner heutigen Abschlussvorstellung auf Zeche Zollern den „Pannekopp des Jahres“. Der wohl schwerste Karnevalsorden der Welt, gefertigt aus 25 kg rostigem Stahl, geht an Werner Müller, den Vorstandsvorsitzenden der Evonik Industries AG.

05.02.2008

Das Publikum der 36 Vorstellungen und die Besucher der Geierabend-Homepage waren sich mit großer Mehrheit darüber einig, wer den  bereits zum 6. Mal ausgeschriebenen Preis für „besondere“ Verdienste um das Ruhrgebiet erhalten sollte.

Preis für die Umbenennung der RAG in Evonik

Nominiert wurde Müller für seine „Rache an der Ruhr“ mit der Umbenennung der RAG, Ruhrkohle AG, in Evonik. „Da hat man einen Namen entwickeln lassen, der mal eben gar nichts bedeutet, und ist dabei gleich noch die Erinnerung losgeworden an hunderttausende Kumpels, die für den Laden unter Tage die Knochen hingehalten haben“, begründet Geierabend-„Steiger“ Martin Kaysh die Ehrung. Heute Abend sollen die 25 kg rostigen Stahls am Geierabend-Spielort Zechen Zollern II/IV in Dortmund überreicht werden.

Rund 17 000 Zuschauer sahen den Geierabend 

Mit der Resonanz auf die Session 2008 zeigen sich das Ensemble und die Veranstalter, überaus glücklich. Rund 17 000 Zuschauer besuchten die  Vorstellungen der kurzen Karnevalssession. „Die teilweise gemischten Reaktionen des Vorjahres haben die Panneköppe mit einem Spitzenprogramm wieder wett gemacht“, meint Horst Hanke-Lindemann vom veranstaltenden Theater Fletch Bizzel. Neben den lieb gewonnenen Kultfiguren kamen vor allem die vielen lokalen und politischen Themen gut bei den Zuschauern an.

Lesen Sie jetzt