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Rütgers-Explosion noch ungeklärt

RAUXEL Nach der Explosion bei Rütgers laufen die Ermittlungen, wie es zu dem Unglück gekommen ist. Die Flammen seien auf dem Gelände der Rütgers Chemicals GmbH bis zu 20 Meter hoch geschlagen, berichtete ein Sprecher der Feuerwehr am Donnerstag. Zudem hatte sich eine enorme Rauchwolke gebildet, die über das Stadtgebiet hinweg abgezogen war.

07.02.2008
Rütgers-Explosion noch ungeklärt

Nach einer Explosion bei Rütgers standen dunkle Wolken über Rauxel.

Nach der Explosion in der Teerdestillationsanlage geht bei der Rütgers Chemicals nichts mehr. „Die Produktion steht zur Zeit still“, erklärte Unternehmenssprecher Dr. Detlef Markmann am Donnerstag gegenüber den Ruhr Nachrichten.

Wann die Arbeit wieder aufgenommen werden kann, konnte er nicht sagen. „Am Samstag kommt der Sachverständigen-Gutachter um den Schaden und die Schadensursache zu ermitteln. Danach soll so schnell wie möglich der Betrieb wieder aufgenommen werden“, so Dr. Markmann.

100 Einsatzkräfte waren am Werk Zum Auslöser der Explosion, die am Mittwochnachmittag 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr auf den Plan rief und eine dicke schwarze Rauchwolke aufsteigen ließ, machte das Unternehmen keine Aussagen. Überhaupt reagierte man auf Fragen mit größter Zurückhaltung. Weder zum Schadensausmaß an der Anlage noch zu dem wirtschaftlichen Schaden durch den Produktionsausfall wollte man Stellung nehmen. Auch über die Zahl der Beschäftigten, die sich zum Zeitpunkt des Knalls in der Nähe der Destillation aufhielten, war nichts zu erfahren. Rund um die Unglücksstelle war auch gestern noch alles abgesperrt.

Verletzte haben Krenkenhaus wieder verlassen Die zehn leicht verletzten Mitarbeiter, hieß es allerdings, hätten das Krankenhaus gestern im Laufe des Tages wieder verlassen können. Sie waren mit Verdacht auf Rauchvergiftungen und Prellungen ärztlich behandelt worden. In ersten Meldungen war noch von acht Leichtverletzten die Rede gewesen. Feuerwehrsprecher Michael Meissner: „Leider mussten wir die Zahl nach oben korrigieren.“

Wegen des Feuers musste die Bahnstrecke zwischen Dortmund und Essen bei Castrop-Rauxel am Mittwoch für rund eine Stunde in beide Richtungen gesperrt werden.

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