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Samstags-Reportage: Geändert hat sich viel

CASTROP-RAUXEL Die Stimmung ist gereizt. In der ersten Stunde gab es Stress untereinander. In der zweiten ist auch noch „die Presse“ da. Die Befürchtung, vor der Öffentlichkeit wieder einmal nur schlecht dazustehen, ist groß. Elf Schillerschüler finden in der Praxisklasse über dem BoGi‘s zum Schulalltag zurück.

von Von Julia Grunschel

, 29.02.2008
Samstags-Reportage: Geändert hat sich viel

Vor dem Klassenzimmer haben die Schüler eine Sitzecke eingerichtet. Sidjo (l.) und Mom, so die Spitznamen der beiden Jungen, machen hier Pause.

Als „schulmüde“ galten die elf Fünfzehn- bis Sechzehnjährigen, die mit verschränkten Armen im Kreis sitzen, bis zu den Sommerferien. Bis ihr Unterricht von der Schillerschule in das blaue, selbst gestrichene Klassenzimmer über dem Jugendzentrum BoGi‘s verlegt wurde.Schüler sprechen über Erlebnisse Reflektionsrunde. Einmal in der Woche sagt jeder, was gut und was schlecht läuft. Heute kommt das Gespräch nur langsam in Gang. Simon* soll als erster erzählen, was er am Tag zuvor beim Praktikum erlebt hat. „War voll geil“, ist alles, was er zu sagen hat. Die anderen lachen. Aber Lehrer Reinhard Jaisfeld hakt nach: „Was hast du denn gemacht?“ Dann berichtet der Junge doch noch ausführlicher von den Erfahrungen in der KFZ-Werkstatt. „Ich hab einen Keilriemen gewechselt, war bei einer Inspektion dabei und musste Wagen waschen.“ *Auf Wunsch der Schüler wurden ihre Vornamen geändert.Die ausführliche Samstags-Reportage lesen Sie morgen im Lokalteil Ihrer Ruhr Nachrichten.

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