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Spenden retten Frauenhaus

Seit Hilferuf über 6000 Euro bekommen

15.05.2007

Vor drei Monaten war der Verein ?Frauen helfen Frauen? mit einem Hilfeaufruf an die Öffentlichkeit gegangen. Und auch Frank Schwabe, der Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes , hatte an die Spendenbereitschaft der Castrop-Rauxeler appelliert. ?Wir sind mehr als überrascht?, hieß es gestern bei einem Pressegespräch mit dem Vorstand. Minchen Noelle, Eva Steininger-Bludau und Heidi Curstein berichteten, dass mehr als 6000 Euro auf dem Frauenhaus-Konto eingingen. Darunter viele Kleinspenden, aber auch Beträge von 1000 Euro. Der Dank gilt allen Spendern, darunter auch Kirchengemeinden, die ihre Kollekten zur Verfügung stellten. ?Ich war sehr bewegt?, schildert Vereinsvorsitzende Minchen Noelle (Foto), ?als mich eine ältere Frau beim Einkaufen ansprach.? Selbst habe sie ja auch nicht viel, aber wenn das Frauenhaus so in Not sei, wolle sie gerne 50 Euro geben. Der 80-prozentige Landeszuschuss für die vierte Stelle war mit Beginn des Jahres 2006 weggefallen, die Mitarbeiterin aber wegen des Kündigungsschutzes noch ein Vierteljahr beschäftigt worden. Danach war Ebbe in der Kasse der Einrichtung, die laut Eva Steininger-Bludau ?immer am Rand der Liquidität schwankt?. Dank der Spenden sieht es jetzt zwar besser aus, aber keinesfalls rosig. Weshalb die Hilfsaktion weitergeht und weiterhin um Spenden gebeten wird. Eva Steininger-Bludau: ?Uns ist daran gelegen, die Qualität der Arbeit im Frauenhaus zu gewährleisten.? Andere Frauenhäuser, ebenfalls von der Sparpolitik der schwarz-gelben Landesregierung betroffen, hätten die Supervision für ihre Mitarbeiterinnen gestrichen. ?Das wollen wir vermeiden?, betont Steininger-Bludau. Und gibt zu bedenken: ?Als Frauenhaus kannst du kein Marketing machen.? Nach den Sommerferien wird der Verein eine Woche lang die Bürgerhaus-Galerie in der Altstadt in Beschlag nehmen und dort von einem Ehepaar zur Verfügung gestellte Lithografien ausstellen und verkaufen. abi

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