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Theater-Premiere mit "Abschnitt 67 Zero Zero"

CASTROP-RAUXEL Sie wohnen im "Abschnitt 67 Zero Zero", sie tragen Nummern statt Namen und ihr Leben bestimmt ein Instruktor. Die sieben Jugendlichen der Theatergruppe "StageSchool 3" zeigten unter Regie von Jörg Weirauch ein fremdbestimmtes Leben.

von Von Anna Krabbe

, 03.02.2008

Sandy träumt von einer Karriere als Sängerin. Nina wäre gern Schauspielerin. Aber sie können ihre Träume nicht verwirklichen, denn ihr Instruktor hat das auch nicht geschafft, als er noch in Abscnhitt 67 Zero Zero lebte. Wenn er Anweisungen an seine "Sklaven" gibt, wird er durch einen Gong angekündigt und alle müssen aufmerksam zuhören. Er weckt sie, bestraft sie und gibt ihnen Arbeit. Immer abstrusere Aufgaben müssen sie verrichten, um Energie zu gewinnen. Sich zum Beispiel mit einem Kabel an einen "Multienergiesubkoordinator" binden und Einheiten machen. Schaffen sie es nicht, droht Strafe.

Neuer Instruktur

Da die Bewohner so nicht mehr leben wollen, suchen sie nach einer Lösung. Zunächst misslingt allerdings die Verständigung zwischen den sehr unterschiedlichen Charakteren. Als sie dann endlich das Diktat von oben nicht mehr wollen, wird ihnen der Lebensinstruktor A 13,8 in den Abschnitt gesetzt, der sie glücklich machen soll.

Freiheitsdrang

Doch sie drängt es trotzdem zu Freiheit und sie versuchen eine Zusammenarbeit. Auch wenn man meinen könnte, dass die durchgeknallte Kelly (Anna-Lena Heidrich), in ihrer eigenen Welt lebt und immer abwesend ist, versucht auch sie dazu beizutragen, dass der der Sprung in die Freiheit gelingt. Indem sie alles positiv sieht, indem sie immer singt "Es ist doch gar nicht so schlimm, gar nicht so schlimm". Mit ihrer verrückten Art, dem weißgeschminkten Puppengesicht, den hochhackigen Stiefeln und der schrillen Stimme bringt sie den einen oder anderen Schmunzler auf das Gesicht des Zuschauers.

Aber auch Nina (Frauke Spengler), Sandy (Carolin Menge), Funny (Susanne Grund), Mara (Meike Richter), Patrick (Ingo Block) und Conchita (Linda Hinz) tragen zur guten Durchführung und Komik des Stückes bei.

Bananenvergiftung

Insgesamt ein gelungenes Stück, mit netten Einlagen, lustigen Kostümen und einem tragischen Ende, da alle an einer Bananenvergiftung sterben. "Na, tolle Wurst" sagt da Patrick. "Ne, Banane", erwidert Conchita.

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