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Verdacht: Handy als Unfallursache

CASTROP-RAUXEL Dass das Telefonieren am Steuer eines Kraftfahrzeuges mehr kosten kann als ein Verwarngeld von 40 Euro und einen Punkt in Flensburg, muss seit Dienstagmorgen ein 33-jähriger Castrop-Rauxeler befürchten.

12.02.2008

Wie die Polizei berichtet, war er am Dienstagmorgen mit seinem gelben Mercedes Vito in der Innenstadt von Velbert unterwegs. Dabei habe er an einer Kreuzung eine rote Ampel übersehen: Zum einen wohl, weil die tief stehende Sonne ihn blendete, zum anderen aber wohl auch, weil er am Steuer verbotenerweise mit einem Handy telefoniert habe, wie Zeugen gegenüber der Polizei aussagten.

Aufgeschreckt durch zwei Wagen machte er zwar eine Vollbremsung, konnte aber nicht mehr verhindern, dass er mit dem zweiten Wagen kollidierte. Dieser Fahrer gab zu Protokoll, dass er zum einen gesehen habe, dass der Vito-Fahrer telefonierte, und er zum anderen wie auch sein Vordermann bei Grün gefahren sei. Das behauptet allerdings auch der Castrop-Rauxeler von seiner Ampel. Außerdem bestreitet er, telefoniert zu haben.

Die Polizei ermittelt noch.

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