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Ver.di: Streik binnen zehn Tagen

CASTROP-RAUXEL Im öffentlichen Dienst drohen nach der ergebnislosen dritten Tarifrunde Streiks. Während in Krankenhäusern in Niedersachsen und Bremen schon ab heute die Arbeit niedergelegt wird, wurde in Castrop-Rauxel gestern über das weitere Vorgehen beraten.

von Von Julia Grunschel

, 14.02.2008
Ver.di: Streik binnen zehn Tagen

Streiks drohen im öffentlichen Dienst.

"Castrop-Rauxel liegt nicht außerhalb der Welt, also wird es auch hier zu Streiks kommen", kündigte Reinhard Ofenhammer, Vorsitzender der ver.di-Betriebsgruppe der Stadtverwaltung, vor der Sitzung der betrieblichen Arbeitskampfleitung an. Wann und wo genau gestreikt werden soll, wollte das kleine Team gestern am späten Nachmittag festlegen. Details werden aber erst heute bekannt gegeben.

"Mit Sicherheit wird aber binnen der nächsten zehn Tage gestreikt", erklärte Reinhard Ofenhammer. Mitziehen würden dann Kollegen aus dem Rathaus, dem Stadtbetrieb EUV und aus den städtischen Kindertageseinrichtungen. Insgesamt sind bei der Stadtverwaltung rund 650 der 1000 Mitarbeiter gewerkschaftlich organisiert.Arbeitszeitverlängerung auf 40 Stunden

Mit dem Arbeitskampf reagiert ver.di auf das Verhalten der Arbeitgeber. Sie haben bislang Steigerungen um fünf Prozent über zwei Jahre angeboten und fordern eine Arbeitszeitverlängerung auf 40 Stunden. Ver.di fordert für die Beschäftigten des Bundes und der Kommunen acht Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 200 Euro im Monat. Das Angebot der Arbeitgeber bedeute einen Reallohnverlust.

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