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Wollt Ihr noch was hören?

CASTROP-RAUXEL "Wollt Ihr noch was hören?", fragt die Kinder- und Jugendbuchautorin Kristina Dunker die Klasse. "Jaaa", rufen die Sechstklässler des Ernst-Barlach-Gymnasiums wie aus einem Mund. Die Lesung der Castroper Autorin sorgte heute für Abwechslung im schulischen Alltag. Lesen Sie selbst.

21.02.2008

Eingeladen von der Klassenlehrerin Andrea Zirbes, las Kristina Dunker aus dem Buch "Anna Eisblume" vor. Lebhaft, witzig und mit anschaulicher Gestik präsentierte die Autorin nicht nur die Charaktere, sondern auch den Charme ihres Buches. Das Buch, zu dem es auch Lehrmaterial gibt, sorgte für manchen Lacher und begeistertes Zuhören. "Anna ist eine voll coole Schülerin einer achten Klasse, hat aber leider nicht viele Freunde", erläuterte die Autorin vorweg. Für die Lesung wählte sie ein für die Klasse geeignetes Buch, welches die Geschichte eines Teenagers erzählt.

Zwischen der Lesung gab es auch Zeit für Fragen. "Schreiben Sie denn auch Fantasy- oder Horrorbücher?", wollte einer der Jungs erwartungsvoll wissen. Kristina Dunker verneinte. "Man sollte das schreiben, woran man Spaß hat. Ich schreibe gerne Krimis und realistische Geschichten", fügte sie hinzu."Meinem Lehrer hab ich das natürlich sofort unter die Nase gehalten"

Ihr erstes Buch schrieb sie mit 17 Jahren. "Ich war zu einem langweiligen Urlaub mit meinen Eltern verdammt und begann aus Frust eine Geschichte zu schreiben." Auch wenn der ehemalige Deutschlehrer nicht an den Erfolg glaubte, stand das Buch bald darauf in den Läden. "Meinem Lehrer hab ich das natürlich sofort unter die Nase gehalten", lachte die Autorin mit den Schülern.

Nach vielen neugierigen Fragen blieb noch Zeit, um aus einem weiteren ihrer Bücher zu lesen. Auch der etwas düsteren Geschichte aus "Sommergewitter" lauschten die Schüler gespannt."Bücher sollten weiterhin in unserer Welt bleiben."

Und was lesen Schriftsteller in der Freizeit? Gibt es einen Lieblingsautor? Den habe sie nicht, antwortete sie. "Ich denke, wichtig ist, dass Texte eine schöne Sprache haben." Auch für Gedichte kann sie sich begeistern. Dass einige Schüler schon an Schreibwettbewerben teilgenommen hatten, freute die Autorin sehr. "Bücher sollten weiterhin in unserer Welt bleiben." jsw/dscz

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