Corona: Niederrheinhalle als Impfzentrum? Entscheidung ist gefallen

Coronavirus

In jedem Kreis muss ein Impfzentrum aufgebaut werden. In Wesel wurde nun nach einer Begehung entschieden, ob die Niederrheinhalle dafür geeignet ist, die eigentlich vor dem Abriss steht.

Wesel

, 01.12.2020, 12:05 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Niederrheinhalle in Wesel soll zum Impfzentrum werden.

Die Niederrheinhalle in Wesel soll zum Impfzentrum werden. © dpa

Pro Kreis soll laut Land NRW ein Impfzentrum aufgebaut werden. Über das Impfzentrum werden auch „mobile Teams“ versorgt, die aufsuchend impfen werden, etwa in Pflegeeinrichtungen. Das medizinische Personal soll laut Planungen des Landes durch die Kassenärztliche Vereinigung organisiert und gestellt werden. Hier strebt das Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit zeitnah entsprechende Vereinbarungen an.

Der Kreis Wesel plant, das Impfzentrum in der Niederrheinhalle in Wesel aufzubauen. Dafür fand am Montag (30. November) eine Begehung mit Vertretern des Kreises Wesel, der Stadt Wesel, der Hilfsorganisationen und der Polizei statt. Im Ergebnis ist die Niederrheinhalle für das Vorhaben geeignet.

„Solider Standort“

Landrat Ingo Brohl: „Mit der Niederrheinhalle haben wir einen soliden Standort für ein funktionstüchtiges Impfzentrum gefunden. Mit dem positiven Ergebnis der Begehung sind wir nun einen großen Schritt weiter, können die weitere Planung fortführen, um zum 15. Dezember betriebsbereit zu sein.“

Die Priorisierung der zu impfenden Gruppen spricht nicht der Kreis aus, sondern wird vom Bund festgelegt. Die Verteilung des Impfstoffes sowie der Transport in die Kreise und kreisfreien Städte sind Aufgabe des Landes NRW. Nach der Verwendung könnte das baufällige Gebäude abgerissen werden - darüber entscheidet der Rat.

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