Coronakrise: Einzelhandelskette Hema in Notlage - 1.173 Corona-Tote

Coronavirus

In den Niederlanden sind 1.173 Menschen am Coronavirus gestorben, 13.614 sind infiziert. Die Krise bereitet der Einzelhandelskette Hema große Schwierigkeiten. Alle Filialen sind geschlossen.

Enschede

, 01.04.2020, 15:13 Uhr / Lesedauer: 1 min
In den Niederlanden ist die Zahl der am Coronavirus erkrankten Menschen weiter gestiegen.

In den Niederlanden ist die Zahl der am Coronavirus erkrankten Menschen weiter gestiegen. © Pixabay

In den Niederlanden liegen 5.159 Menschen mit einer Coronavirus-Infektion in einem Krankenhaus. Das meldet das Nationale Institut für öffentliche Gesundheit und Umwelt am Mittwochmittag.

In den vergangenen 24 Stunden, so das Institut weiter, ist die Zahl der an der Viruserkrankung verstorbenen Menschen um 134 auf 1.173 gestiegen. Bisher wurden zwei Todesfälle bei Personen unter 50 Jahren gemeldet, die beide schwerwiegende gesundheitliche Probleme hatten, so das Institut weiter.

Im Nachbarland wurden bisher 13.614 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Das sind 1.019 mehr als am Dienstagmittag.

Hema in der Krise

Die Einzelhandelskette Hema könnte in der Krise untergehen. Das berichtet die in Enschede erscheinende Tageszeitung Tubantia. Demnach befindet sich Hema in einer schlechten finanzielle Lage und kämpft mit hohen Schulden.

Diese könnten vorerst nicht zurückgezahlt werden, schreibt die Tubantia. In den Niederlanden sei der Umsatz bei Hema um ein Drittel gesunken.

Alle Filialen des Kaufhauses in Frankreich, Belgien,Deutschland und Spanien sind auf Grund der Corona-Krise geschlossen, berichtet die Tubantia weiter. Für seine Einzelhandelsimmobilien will das Unternehmen in den nächsten Monaten nur die Hälfte der Miete zahlen. Bisher zahlt das Unternehmen rund 13 Millionen Euro an Mieten im Monat.

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