Coronavirus in NRW: Corona-Massentest in Euskirchener Gemeinde wird fortgesetzt - Liveblog

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13 Menschen infiziert, 1000 Erwachsene und Kinder in Quarantäne: Der Massentest in einer Euskirchener freikirchlichen Gemeinde wird fortgesetzt - ein Lockdown ist möglich. Die Lage im Überblick.

NRW

, 09.07.2020, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • In NRW sind inzwischen 44.306 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.696 Todesfälle. 39.714 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 8.7.2020)
  • Nach Corona-Fällen in einer freikirchlichen Gemeinde in Euskirchen wird der Corona-Massentest fortgesetzt. Es könnte der Lockdown drohen.
  • Das aktuelle Betriebsverbot für Clubs und Diskotheken ist laut dem Oberverwaltungsgericht des Landes rechtmäßig. Das entschied das OVG nach der Klage einer Kölner Diskothek-Betreiberin. Es sei nicht zu beanstanden, wenn das Land annehme, dass in Clubs und Diskotheken ein erhöhtes Infektionsrisiko bestehe.
  • Das Land NRW hat das Verbot für bestimmte Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. Oktober verlängert. In der neuen Coronaschutzverordnung, die am Dienstagabend veröffentlicht wurde, werden als „große Festveranstaltungen“ konkret Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste und Weinfeste genannt.
  • Nach Corona-Fällen in einer Kirchengemeinde in Euskirchen müssen hunderte Menschen in häusliche Quarantäne. Es droht außerdem der Lockdown.
  • Die Maskenpflichtim Einzelhandel bleibt bestehen. Das haben die 16 Gesundheitsminister der Länder vereinbart. Zur Begründung hieß es, es dürfe nicht der falsche Eindruck entstehen, die Pandemie sei vorbei.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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