Coronavirus in NRW: Euskirchen atmet auf: Wenige Infizierte in Kirchen-Gemeinde - Liveblog

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Beim Corona-Massentest in Euskirchen stimmen die ersten Ergebnisse hoffnungsvoll. Zudem ist die Zahl der Straftaten in der Zeit der Corona-Einschränkungen gesunken. Die Lage im Überblick.

NRW

, 09.07.2020, 14:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • In NRW sind inzwischen 44.492 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.698 Todesfälle. 40.100 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 9.7.2020)
  • Erst einmal kann der Kreis Euskirchen aufatmen: Von zunächst 648 genommenen Proben aus einer Mennoniten-Gemeinde waren nach Behördenangaben nur 14 positiv. Jetzt werden weitere rund 300 Ergebnisse erwartet.
  • Hohe Rückgänge bei Einbrüchen, Taschendiebstählen und Überfällen: Die Einschränkungen in der Corona-Zeit haben auch etwas Gutes. Sogar die Fälle häuslicher Gewalt gingen auf dem Papier zurück. Die Polizei zählte aber auch etliche Verstöße gegen die Corona-Regeln.
  • Das aktuelle Betriebsverbot für Clubs und Diskotheken ist laut dem Oberverwaltungsgericht des Landes rechtmäßig. Das entschied das OVG nach der Klage einer Kölner Diskothek-Betreiberin. Es sei nicht zu beanstanden, wenn das Land annehme, dass in Clubs und Diskotheken ein erhöhtes Infektionsrisiko bestehe.
  • Das Land NRW hat das Verbot für bestimmte Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. Oktober verlängert. In der neuen Coronaschutzverordnung, die am Dienstagabend veröffentlicht wurde, werden als „große Festveranstaltungen“ konkret Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste und Weinfeste genannt.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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