Coronavirus in NRW: Kontaktverbot gilt auch über die Ostertage– Liveblog

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Das geplante Epidemie-Gesetz der NRW-Landesregierung wird vorerst nicht kommen. Dafür wurde das bestehende Kontaktverbot bis zum 19. April verlängert. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 01.04.2020, 21:50 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die Entwicklungen der Corona-Krise überschlagen sich zum Teil. Wir berichten hier aktuell in diesem Liveblog.

  • In NRW steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten weiter an, es sind inzwischen 16.344 Menschen mit dem Coronavirus infiziert und es gibt 180 Todesfälle (Stand: 01.04.2020, 16 Uhr)
  • Das Kontaktverbot bleibt bis zum 19. April bestehen
  • Bleibt die Infektionsgeschwindigkeit so hoch wie jetzt, könnte es laut NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bis Ende April 150.000 Infizierte geben. Zehn Prozent der Infizierten, also rund 15.000, müssten Schätzungen zufolge dann in Krankenhäusern behandelt werden.
  • Die Landesregierung wollte ein Notstands-Gesetz erlassen, mit dem u.a. Mediziner und Pfleger zur Arbeit verpflichtet werden können. Die Opposition im Landtag hat nun gegen den ersten Entwurf gestimmt. Durch die Regelungen würden Grundrechte erheblich eingeschränkt.
  • Als erste Stadt in Deutschland führt Jena eine Maskenpflicht ein
  • Die Abiturprüfungen in NRW werden um drei Wochen verschoben. Die schriftlichen Prüfungen finden vom 12. bis 25. Mai statt.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit von Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.

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