Coronavirus in NRW: Polizei in Köln räumt Stadtgarten und CSD-Party - Liveblog

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In mehreren Städten am Rhein ist es Samstagnacht zu Corona-bedingten Räumungen gekommen. Kölns Oberbürgermeisterin Reker richtet einen Appell an die Feierwütigen. Die Lage in NRW im Überblick.

NRW

, 05.07.2020, 05:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • In NRW sind inzwischen 43.853 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.688 Todesfälle. 39.222 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 4.7.2020)
  • "Es verhalten sich immer mehr Menschen so, als wäre die Pandemie schon beendet", sagt Kölns Oberbürgermeisterin Reeker. In mehreren Städten am Rhein ist es Samstagnacht erneut zu Corona-bedingten Räumungen gekommen.
  • Kein Juicy Beats - aber trotzdem Live-Kultur im Corona-Sommer: Das Festival-Ersatzprogramm startet im Westfalenpark in Dortmund mit Konzerten und Comedy am Samstag (4.7).
  • Der Wirkstoff Remdesivir wird in Europa unter Auflagen zur Behandlung schwerer Fälle von Covid-19 zugelassen.
  • Die deutsche Reisewarnung für die Türkei bleibt bis auf weiteres bestehen.
  • Der Bund darf zur Bewältigung der Corona-Krise in diesem Jahr Rekordschulden von fast 218 Milliarden Euro aufnehmen. Der Bundestag beschloss am Donnerstag den zweiten Nachtragshaushalt zur Finanzierung des Konjunkturpakets.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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