Coronavirus in NRW - Viele Verstöße gegen Corona-Regeln: Polizei erhöht Präsenz - Liveblog

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Das Ordnungsamt in NRW stellt vermehrt Verstöße gegen die Corona-Regeln fest. Besonders in einigen Partyzonen. Jetzt wird die Unterstützung der Polizei erhöht. Die Lage im Überblick.

NRW

, 07.07.2020, 05:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Über die Auswirkungen der Corona-Krise in NRW berichten wir hier aktuell im Liveblog.

  • In NRW sind inzwischen 44.064 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden und es gibt 1.689 Todesfälle. 39.236 Menschen sind laut NRW-Gesundheitsministerium wieder genesen. (Stand: 6.7.2020)
  • Das Ordnungsamt stellt immer mehr Verstöße gegen die Corona-Regeln in nordrhein-westfälischen Großstädten fest: Zur Unterstützung wird die Polizei-Präsenz erhöht.
  • Die Maskenpflichtim Einzelhandel bleibt bestehen. Das haben die 16 Gesundheitsminister der Länder vereinbart. Zur Begründung hieß es, es dürfe nicht der falsche Eindruck entstehen, die Pandemie sei vorbei.
  • Das Oberverwaltungsgericht hat die Corona-Beschränkungen für das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh vorläufig außer Vollzug gesetzt. Ein Lockdown für den ganzen Kreis sei nicht mehr verhältnismäßig.
  • Die Universitätsklinik Köln erzielt Fortschritte bei der Erforschung von Antikörpern zur Therapie von Covid-19.
  • NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich gegen flächendeckende Tests auf das Coronavirus ausgesprochen.
  • Der Wirkstoff Remdesivir wird in Europa unter Auflagen zur Behandlung schwerer Fälle von Covid-19 zugelassen.

SCHUTZ VOR CORONAVIREN

Generell gelten zum Schutz vor Coronaviren dieselben Maßnahmen, die zurzeit bei Grippewellen sowieso angeraten sind.
  • Husten und Niesen in die Armbeuge, nicht in die Faust oder Handfläche
  • Umarmungen und Händeschütteln einschränken
  • Die Hände sollten regelmäßig mindestens 20 Sekunden und mit Seife gewaschen werden
  • Viele Masken sind keine Spezialmasken, wehren Feinpartikel nicht ab und schützen dementsprechend auch nicht vor einer Tröpfcheninfektion
  • Für Menschen, die sich bereits angesteckt haben, sei es aber sinnvoll, sogenannte FFP3-Masken zu tragen, um andere Menschen nicht anzustecken
  • Deutschlandweit ist eine Hotline für besorgte Bürger eingerichtet: 030 9028-2828. Der Notruf 112 soll für Notfälle nicht blockiert werden.
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