Der Tag, als wir die Erde drehten

Valérie Tong Cuong

Ein wunderbares Märchen über die Freundschaft, die Kraft des Zusammenhalts hatte die französische Autorin Valérie Tong Cuong schon mit "Das Atelier der Wunder" vorgelegt. Nun hat sie wieder einen bezaubernd-verrückten Roman geschrieben, der in ihrer Heimat Frankreich ein Bestseller wurde: Eine Art Kettenreaktion ist "Der Tag, als wir die Erde drehten".

01.03.2015, 15:22 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Tag, als wir die Erde drehten

Denn durch unglaubliche Ereignisse führt sie ihre Hauptprotagonisten, die im Wechsel aus der Ich-Perspektive erzählen, zusammen - und beschenkt alle mit einem Happy End.

Kettenreaktion

Da ist die alleinerziehende Sekretärin Marylou, die dank des Pariser Verkehrs und einem Metro-Selbstmörder, dem Anschlag auf ihre Firma entgeht, als einzige überlebt.

In der Notaufnahme trifft sie den Filmproduzenten Tom, er ist mit dem Rad gestürzt, doch seine Welt ist aus einem anderen Grund eingestürzt. Marylous Sohn hat dieselbe Blutgruppe wie Tom - und rettet mit einer Spende sein Leben.

Zu dem Radunfall kam es, weil eine Angestellte den Hund ihrer Chefin ausführen musste, die wiederum mit einer Allergie ins Krankenhaus kam. Sie hatte ein Veilchen-Macaron nicht vertragen.

Ein älterer Herr hatte es ihr in der Patisserie überlassen. Er selbst erfährt an diesem Tag von seinem Arzt, dass er vom Krebs geheilt ist und weniger Positives. Im Hospital lernt er auch den vermeintlichen Selbstmörder kennen...

 

Valérie Tong Cuong: Der Tag, als wir die Erde drehten, 240 S., Thiele, 18 Euro, ISBN 978-3-85179-253-9.

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