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Deutscher Meister in letzter Sekunde

Billard: ABC Merklinde hatte BMM-Titel schon abgehakt / Kaszik mit einer Aufnahme

20.05.2007

Der ABC Merklinde ist neuer Deutscher Vierkampf-Meister am kleinen Tisch. Damit ist der dritte Titelgewinn nach 1992 und 1994 (damals noch als BSC Mengede) für den Fusions-Club perfekt. Und es war so, wie es die ABC-ler am eigenen Leibe schon negativ erfahren haben. Ganz, ganz eng. Die Schlagzeilen «Deutscher Vizemeister» waren schon geschrieben. Uwe Klein brachte es auf den Punkt: «Wir sind Sonntag nur nochmal hingefahren, um unsere Silbermedaille abzuholen - und als wir ankamen, stand es schon 4:0 für Bergisch Gladbach.» Ein sensationeller 8:0-Erfolg des Ausrichter-Teams Bergisch Gladbacher BC gegen Merklinde-Bezwinger BSV Langenfeld, «vergoldete» die in den ABC-Köpfen schon fest verankerte Silbermedaille bei der Bundes-Mannschafts-Meisterschaft (BMM) auf Grund der nun besseren Partiepunkte. Diese Konstellation hatte selbst Super-Optimist Christian Pöther nicht in seinen kühnsten Träumen eingebettet: «Langenfeld ist klarer Favorit!» Es begann sehr gut für das ABC-Quartett bei der BMM- Endrunde, die im WDR-Teletext aktuell zu verfolgen war. In den gemütlichen «Kellerräumen» (Christian Pöther) im «Bergischen» zeigten die ABC-ler, dass sie in der Lage sind den Titel zu holen. Die als Favorit ausgeguckte Veranstalter-Truppe wurde zum Auftakt mit 6:2 besiegt. Michael Kaszik benötigte in der Freien Partie nur eine Aufnahme, Uwe Klein ließ im Einband Axel Büscher hinter sich. Die Hausherren total frustriert, als Christian Pöther das Cadre 35/2 in drei Aufnahmen beendete. Günther Wild unterlag Renè Luijsterburg (Holland) im 52/2, trotzdem kam der ABC auf einen Schnitt von 138,86 Points. Im scheinbar vorweg genommenen Finale gegen BSV Langenfeld, gingen den «Südlichtern» in den «Bergischen Gewölben» die Lichter aus. Gegen den Bundesliga-Aufsteiger siegte lediglich Markus Dömer, der diesmal für Wild spielte. Gegen St. Ingbert war dann alles in der Spur. Kaszik, Pöther und Klein ganz souverän. Nur Dömer verlor mit 199:200. Es blieb die winzige Chance, dass man - eigentlich undenkbar - Langenfeld, wenn die klar gegen Gladbach verlieren, überflügeln könnte. Kaum zu glauben, der Traum wurde dank kräftiger Ausrichter-Mithilfe wahr. joy

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