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Die Bundesliga ist der große Traum

Moritz Müller ist Deutscher Meister

22.05.2007

Deutscher Meister wird man nicht alle Tage - Moritz Müller aber hat es geschafft. Der 19-Jährige ist frisch gebackener Titelträger im Volleyball der A-Jugend. Mit dem TV Hörde, für den Müller seit 2001 spielt, machte er das Meisterstück perfekt. Ohne eine einzige Niederlage marschierten die Hörde durch die gesamte Saison und trafen nach der Gruppenphase in Bad Salgau auf den TSV Unterhaching. «Sie waren der absolute Topfavorit», erklärt Moritz Müller, «aber wir haben irgendwie mit 2:1 gewonnen. Danach war mir klar, dass wir es packen können.» Nach dem 2:0-Finalsieg gegen den TV Bühl war der Erfolg dann in trockenen Tüchern. Noch im Vorjahr hatten sich die Hörder mit dem achten Platz begnügen müssen. Doch diesmal hat alles gepasst - mit Moritz Müller als einem der sechs Stammspieler. «Es fühlt sich ganz gut an und ist schon etwas Besonderes, das nicht alle Tage vorkommt», beschreibt Müller seine Gefühle. Seine Medaille wird demnächst einen Platz im Regal bekommen, «damit sie jeder gut sehen kann.» Angefangen hat der 19-jährige, der auch in der Regionalliga-Mannschaft des TV Hörde spielt, vor gut sieben Jahren im Sand. Zunächst spielte er, erblich «vorbelastet» durch seine Mutter, auch noch Tennis. «Doch das hatte sich schnell wieder erledigt», lacht Müller. Ein halbes Jahr trug er das Trikot des VV Phönix in einer Mixed-Mannschaft, ehe es ihn nach Hörde zog. «Das ist die nächste Mannschaft, die für ihre super Jugendarbeit und ihre erste Herrenmannschaft bekannt ist», erklärt Müller. Der große Traum des auf dem Sommerberg wohnenden Müller ist die 1. Bundesliga. Und er weiß: «Von der Regionalliga ist es nur noch ein kleiner Schritt.» Und die Goldmedaille der Deutschen Meisterschaft 2007 ist sicherlich nicht die schlechteste Referenz auf dem Weg dorthin. BB

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