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Atlantis: CDU bläst zur Gegenoffensive

DORSTEN Wenn es nach CDU-Fraktions-Chef Bernd Schwane geht, wird die Stadt Dorsten demnächst eine Gegenoffensive gegen Atlantis-Insolvenz-Verwalter Dr. Bernsau einleiten.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 25.02.2008

 „Das ist ein unglaublicher Vorgang, die Verwaltung soll prüfen, ob solch ein Vorgehen überhaupt mit der Insolvenz-Ordnung vereinbar ist“, wetterte Schwane am Montag.  Denn mit seiner jüngsten Klage habe der Atlantis-Insolvenz-Verwalter endgültig das Fass zum Überlaufen gebracht und seine eigenen Interessen in den Vordergrund gestellt.

Schwane: „Die Gläubigerversammlung hat seinerzeit abgelehnt, Entschädigungs-Ansprüche aus dem Heimfall des Bades an die Stadt geltend zu machen. Nun wärmt Dr. Bernsau das noch einmal auf, offensichtlich über den Willen der Gläubiger hinweg. Nur mit Hinweis auf eine BGH-Rechtsauslegung, die auf Dorsten gar nicht zutrifft. Anscheinend hat er noch Geld in der Kriegskasse - und da das eigene Anwaltsbüro beauftragt wurde, ist der Insolvenzverwalter in jedem Fall auf der Gewinnerseite.“

Enormer Aufwand

Verlierer sei die Stadt Dorsten, paradoxerweise auch dann, wenn die Klage erwartungsgemäß abgewiesen werde: „Der Verwaltungsaufwand ist enorm und noch schlimmer ist der Imageschaden, der Atlantis zugefügt wird - das Bad kommt so aus den Negativschlagzeilen nicht heraus, obwohl es nachweislich inzwischen auf einem sehr guten Kurs ist.“

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