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Berufspendler ohne Rad nach Hause

DORSTEN Vor verschlossenen Türen standen Dienstagabend manch Dorstener Pendler, die vom Bahnhof aus mit dem Rad nach Hause fahren.

von Von Anke Klapsing-Reich

, 06.02.2008

 "19 Uhr ist Schicht", erklärte auf Nachfrage der Leiter der Radstation, Peter Weisheit, die von 22.15 Uhr vorverlegte neue Schließungszeit. "Wir haben einfach zu wenig Personal."

Zu wenig Personal

Ursprünglich stand die von der rebeq betriebenen Radstation ihren Kunden tagtäglich in der Zeit von 5.45 Uhr bis 22. 15 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 18 Uhr zur Verfügung. "Um diese Öffnungszeiten zu gewährleisten, brauche ich insgesamt 30 Leute, die von der Vestischen Arbeit allerdings nicht mehr zur Verfügung gestellt werden", zählt Peter Weisheit zurzeit lediglich sechs Mitarbeiter, die maximal 25 Stunden pro Woche eingesetzt werden dürften.

So habe man notgedrungen die Schließung auf 19 Uhr vorziehen und auf die Öffnung an Sonn- und Feiertagen ganz verzichten müssen. Ein ärgerlicher Zustand, der hoffentlich bald wieder aufgehoben wird: "Am 12. Februar setzen sich alle drei Vertragspartner - die Stadt, die Vestische Arbeit und wir - an einen Tisch, um nach Alternativen zu suchen", erklärt Birgit Steinhilber, Standortleiterin bei rebeq.

Verärgerten Pendlern, die erst nach 19 Uhr den Dorstener Bahnhof erreichten, soll schnell geholfen werden: "Die können dann die sechs abschließbaren Fahrradboxen nutzen, die wir demnächst in Dorsten aufstellen werden", verspircht Birgit Steinhilber.

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