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Drei Schulen bilden ein Zentrum

DORSTEN Mehr als 700 Kinder und Jugendliche haben in Dorsten gegenwärtig sonderpädagogischen Förderbedarf. Und ihre Zahl wird in Zukunft eher wachsen als abnehmen.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 19.02.2008

Auf diesen Bedarf reagiert jetzt die Stadt: Von-Ketteler-Schule, Korczakschule und Astrid-Lindgren-Schule sollen zu einem örtlichen Zentrum für sonderpädagogische Förderung ausgebaut werden.

Mit der Antragstellung an die obere Schulaufsichtsbehörde für die erste Pilotphase wird sich am Montag (25.2.) der Schulausschuss beschäftigen. Dazu haben die drei Förderschulen ein gemeinsames Konzept entwickelt und im Januar der Verwaltung vorgelegt. Offenbar mit überzeugenden Argumenten: Der Schulrat des Kreises Recklinghausen, dem das Konzept zur Bewertung vorgelegt wurde, beurteilt es positiv und will das Dorstener Vorhaben unterstützen.

Wichtigste Aufgabe dieses Kompetenz-Zentrums unter Federführung der von-Ketteler-Schule wird es sein, den hohen sonderpädagogischen Standard in Dorsten zu sichern und noch zu verbessern. Dazu ist auch eine Vernetzung mit anderen Schulen und außerschulischen Partnern geplant.

Aufbauphase

Außerdem sollen schon in der Aufbauphase Schwerpunkt-Aufgaben angegangen werden. So ist im Bereich der Diagnostik die Fortbildung zum sachgerechten Einsatz von Medien und Materialien ein fester Bestandteil, ebenso spielt die Beratung von Lehrkräften und Schulleitern eine große Rolle.

Vorbeugend soll bereits in Kindergärten und Grundschulen Lern- und Entwicklungsstörungen entgegengewirkt werden. An den drei beteiligten Schulen wird u.a. eine individuelle Förderplanung angestrebt.

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