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Geldraub im Baumarkt bleibt ungeklärt

DORSTEN Zwei Tresore soll ein 32-Jähriger Schermbecker bei einem Einbruch in einen Baumarkt während der Pfingsttage 2004 geknackt und daraus mehr als 40.000 Euro entwendet haben. Doch der gebürtige Wuppertaler war nicht der Täter, urteilte das Dorstener Schöffengericht.

von Von Michael Klein

, 21.02.2008

Zwar wurde im Verwaltungstrakt des Baumarkts in der Nähe des Tatorts eine Wasserflasche mit seiner DNA gefunden. Doch die weiteren Spuren, die das Landeskriminalamt auf Antrag des Amtsgerichts nachträglich untersucht hat, legten den Schluss nahe, dass der Angeklagte nichts mit der Tat zu tun hat.

Denn weder auf einem Klebeband, einer Geld-Kassette noch auf weiteren am Tatort gefunden Gegenständen wie Bolzenschneider und Trinkhalmen fanden sich laut dem LKA-Kurzgutachten DNA-Spuren des Schermbeckers.

Im offenen Vollzug

Wie die Flasche in den Verwaltungstrakt des Baumarktes gekommen ist, konnte der gelernte Kfz-Mechaniker sich bereits bei der ersten Gerichtsverhandlung vor mehr als einem Jahr nicht erklären: „Allerdings war ich um die Tatzeit oft dort, da ich mit meiner Freundin renoviert habe.“ So habe er die Flasche vielleicht mit in den Markt genommen oder auf dem Parkplatz abgestellt.

„Es ist natürlich möglich, dass die Flasche auf diesem Wege in den Baumarkt gelangt ist“, richtete Richterin Regine Heinz als letztes Wort an den Freigesprochenen, der wegen einer anderen Strafsache aus dem offenen Vollzug nach Dorsten angereist war.

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