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Gesundheitszentrum ist bald fertig

Dorsten "Ein Ende ist abzusehen", atmete Andreas Hauke, Geschäftsführer des St. Elisabeth-Krankenhauses, am Mittwoch hörbar auf: Im August soll das neue Gesundheitszentrum seinen Betrieb aufnehmen!

von Von Anke Klapsing-Reich

, 27.02.2008

Tagtäglich wächst die Baustelle ihrer Fertigstellung entgegen. Zurzeit ziehen Techniker und Elektroinstallateure, Heizungs- und Sanitärfachleute im Innenausbau ihre Strippen und Rohre. "Am 1. Juli werden die ersten Räumlichkeiten ihren Mietern übergeben", freut sich Andreas Hauke über den erfreulichen Vermietungsstand von ca. 85 Prozent .

Wer noch ein "Filetstück" im Erd- oder 3. Obergeschoss zwischen traditioneller chinesischer Medizin, Onkologie und Neurologie ergattern möchte, sollte sich sputen: "Eine radiologische Praxis oder Fachärzte, die zum Krankenhaus passen - das könnten wir noch gebrauchen", meint Andreas Hauke.

Der finanziell aufwändigste Bereich frisst allein zehn Prozent der Gesamtbausumme von ca. neun Millionen Euro und erstreckt sich im 2. Obergeschoss auf einer Fläche von 280 m²: "Das ambulante Operationszentrum mit zwei gleichzeitig zu nutzenden OP?s ist hinsichtlich Technik, Ausstattung und Hygiene mit dem neuesten Standard ausgerüstet und schließt eine Lücke im medizinischen Angebot der Stadt", preist Hauke diese Einrichtung, die auch interessierte Ärzten aus Dorsten und dem Umland für kleinere Eingriffe anmieten können.

Belegungsmanagement

Neue Wege werden auch in der Zentralen Aufnahme beschritten, die sich auf fast 1000 m² im Erdgeschoss breit macht. Für eine effektivere Organisationsstruktur sorgt das zentrale Belegungsmanagement (ZBM), das alle für die Aufnahme eines Patienten zuständigen Bereiche koordiniert. "Wir wollen unseren Mitarbeiterstamm halten, aber effektiver einsetzen", sagt Hauke. Standardisierte Behandlungspfade versprechenen den Patienten kürzere Wartezeiten und den Mitarbeitern eine Entzerrung der Arbeitsbelastung.

Mit dem Bau einer eigenen Nef-Station (Notarzt-Einsatz-Fahrzeug) in unmittelbarer Nähe zum Gesundheitszentrum garantiert Andreas Hauke eine verbesserte Notfallsituation in der Stadt: "Hier haben Notarzt und Fahrer ihr eigenes Domizil." Auch der Einsatzwagen wartet dort in einer beheizten Garage auf seine Besatzung.

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