Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Ideenschmiede für den Jugendtreff

HERVEST Grüne Farbe an den Wänden, die an mehreren Stellen abblättert, und senfgelbe, alte Vorhänge - nicht gerade ein Ort, wo Jugendliche gerne ihre Freizeit verbringen wollen.

von Von Katrin Wehrmann

, 24.02.2008
Ideenschmiede für den Jugendtreff

Yasin (11) würde gerne Billard spielen mit seinen Freunden.

Aus diesem Grund haben sie sich mit ihren Betreuern am Samstagnachmittag im Gemeindesaal der ev. Kirchengemeinde getroffen, um Ideen für das neue Jugendzentrum zu sammeln, das hier entstehen soll.

"Der Stadtteil brennt", erklärt Barbara Wahl, die zusammen mit Heidemarie Müller das Jugendprojekt leiten wird. "Da es die Eisenbahnwaggons an der Wienbecke bald nicht mehr geben wird, muss eine Alternative her." Kollegin Müller ergänzt, dass die Jugendlichen mithelfen sollen, den 180 Quadratmeter großen Raum an der Glück-Auf-Straße so einzurichten, dass er attraktiv wird. "Von der Farbgestaltung bis zum Mobiliar können die Kids heute ihre Ideen mitteilen. Wir werden dann sehen, ob und wie sich diese umsetzen lassen", so Müller.

Etwa zehn junge Menschen haben das Angebot wahrgenommen und erzählten, was sie sich für den Raum wünschen. "Eine Playstation wäre cool", überlegt der elfjährige Emre. Sein Freund Yasin (11) sieht sich schon mit seinen Kumpels am Billardtisch oder Kicker stehen. Aber auch Wünsche nach einer zweiten Ebene und einem Nachmittagskino werden geäußert.

Hilfreiche Tipps von einer Architektin

"Das kostet natürlich alles eine Menge Geld", sind sich die Leiterinnen bewusst. "Nicht nur die Einrichtung muss finanziert werden. Die Beleuchtung, die Fenster und der Boden können auch nicht so bleiben."

Eine ehrenamtlich arbeitende Innenarchitektin, die viele hilfreiche Tipps gibt, ist schon gefunden. Ebenso hoffen die Frauen auf Unterstützung von den Eltern der Jugendlichen und Gemeindemitgliedern. "Wir werden bald eine Liste erstellen, auf der festgehalten wird, wer womit helfen kann", erklärt Barbara Wahl. "Nach Ostern wird zu einem runden Tisch eingeladen, an dem sich die Betreuer, Jugendlichen, Eltern und Politiker zusammensetzen, um darüber zu sprechen, was alles umgesetzt werden kann."

Im Sommer soll der Raum fertig eingerichtet sein.

Lesen Sie jetzt