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Jeder Mensch ist musikalisch

SChERMBECK Seit dem 1. August 2007 macht sich die Kindertagesstätte St. Ludgerus auf den Weg, ein Familienzentrum zu werden.

08.02.2008

Zwischenzeitlich wurden vier Kooperationspartner gefunden, zu denen auch der „St. Kilian Freunde-Kindergarten“ in der Johann-von-der-Recke-Straße gehört. Seit über zwei Jahrzehnten bildet die musikalische Erziehung einen besonderen Schwerpunkt im Alltag des Kilian-Kindergartens, und so lag es nahe, dieses wichtige Aufgabenfeld innerhalb der frühkindlichen Erziehungsarbeit als Projekt in die Kooperation mit dem Familienzentrum einzubringen. „Als Kooperationspartner steuern wir zusätzlich künstlerisch-kreative Angebote und Kurse zur Gesundheitsförderung bei“, berichtet Kindergartenleiterin Beatrix Flammer.

„Dicker Waldemar“

Mit Josef Breuer, dem Kirchenmusiker von St. Ludgerus, begann in den Jahren 1986/87 die regelmäßige musikalische Förderung der Kinder. Bis heute erhalten zwei Gruppen zu jeweils 15 Kindern im Vorschulalter ein ganzes Jahr lang einmal wöchentlich eine Stunde lang Musikunterricht. Alle 75 Kinder des „St. Kilian Freunde-Kindergartens“ treffen sich einmal wöchentlich zu einer großen Liederrunde. Dort können all jene Lieder gemeinsam gesunden werden, die vorher beim täglichen Singen der Gruppen „Johnny Mauser“, „Franz von Hahn“ und „Dicker Waldemar“ einstudiert wurden.

Einmal monatlich tragen die Kinder zur Gestaltung eines Gottesdienstes in der Ludgeruskirche bei. Jährlich erfreuen die Kinder ihre Eltern bei der Weihnachtsfeier mit einem musikalischen Krippenspiel. In jedem zweiten Jahr sind die Kinder herzlich eingeladen, ihr Weihnachtsspiel in der Ludgeruskirche vorzustellen.

Nicht in gleichem Maße gefördert

Ob Triangeln, Pauken, Xylophone, Metallophone oder Handtrommeln: Josef Breuer kann auf ein umfangreiches Orffsches Instrumentarium zurückgreifen, wenn er die Kinder zur Rhythmuserziehung einlädt oder mit ihnen das schlichte Erkennen von Instrumenten einübt. „Jeder Mensch ist musikalisch“, ist Josef Breuer überzeugt. Allerdings werde nicht jeder im gleichen Maße im Elternhaus gefördert. Umso mehr sei es Aufgabe des Kindergartens und der Schule, die in jedem Kind schlummernden musikalischen Talente zu wecken und zu fördern.

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