Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kindergartenplätze reichen voll und ganz

DORSTEN Eiine gute Nase hat die Stadtverwaltung bewiesen. Mit tatkräftiger Unterstützung der Kindergärten schätzte das Jugendamt den künftigen Platzbedarf fast punktgenau ein.

28.02.2008

Das zeigt sich nach der Auszählung der Anmeldungen durch die Eltern, für das im Sommer beginnende nächste Kindergartenjahr. 2335 Plätze werden in 39 Einrichtungen insgesamt bereitgestellt, 2251 Kinder sind bisher angemeldet worden.

„Wir gehen aber davon aus, dass einige Erziehungsberechtigte die Anmeldetermine in den ersten Februarwochen verpasst haben“, vermutet Jugendamtsleiterin Agnes Kuhlmann noch eine kleine Zahl an Nachmeldungen. Rückkehrer aus dem Ski-Urlaub sollten sich sputen: Bis zum 15. März muss die Stadt die exakten Zahlen dem Land NRW mitteilen. Zwei Trends sind besonders augenfällig: Die große Nachfrage nach Plätzen für unter Dreijährige und der steigende Bedarf an Ganztags-Plätzen (45 Stunden). „Es scheint ein hohes Interesse an Plätzen für unter dreijährige Kinder zu geben“, wertet Agnes Kuhlmann den Umstand, dass für diesen Bereich bereits 230 Meldungen vorliegen. Nun hängt es vom Land ab, wie viel U3-Kinder in Dorsten untergebracht werden können. Eigentlich stehen der Stadt 139 Plätze zu, dass Land hat jedoch bereits eine Aufstockung angekündigt. „Wir hoffen, dass wir die beim Land beantragten 200 Plätze finanziert bekommen“, so die Jugendamtsleiterin, „ob es für alle 230 klappt, dahinter steht jedoch noch ein dickes Fragezeichen.“

Keine Wartelisten

In weiser Voraussicht hatte die Stadt mit 670 Ganztags-Plätzen bereits mehr angeboten, als dies vom Land einkalkuliert war. Mit 694 Anmeldungen war die Nachfrage jedoch noch größer. Vorsorglich hat die Stadt auch darauf reagiert, dass im gesamten Norden zunächst kein 25.-Std.-Angebot vorgesehen war. Nun wird eine Gruppe im Kindergarten Rhade eingerichtet, für die bisher zehn Anmeldungen vorliegen. Wartelisten soll es bei den Kindergarten nicht geben. Überzählige Anmeldungen versucht die Stadt anderweitig unterzubringen.

Lesen Sie jetzt