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Konferenz zu Migranten und Kriminalität

DORSTEN Als vollen Erfolg werten CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd-Josef Schwane und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Tobias Stockhoff die erste Funktionsträgerkonferenz der CDU in der vergangen Woche.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 08.02.2008

Dabei seien die ersten Themen, „Integration“ und „Jugendkriminalität“, wahrlich keine leichte Kost gewesen. Bürgermeister Lambert Lütkenhorst (CDU) referierte über Integration in Dorsten. Dazu stellte er heraus, dass sich im Bereich der Integrationsaufgaben in den letzten Jahren viel verändert habe. „Während vor zehn Jahren das Hauptaugenmerk bei der Integration noch bei Flüchtlingen und Asylbewerbern lag, so liegt es inzwischen bei den Migranten, die in Deutschland ein dauerhaftes zu Hause gefunden haben“, so Lütkenhorst.

Kein Anstieg der Jugendkriminalität

Gleichzeitig sei auch nach Expertenmeinung die Integrationsarbeit aber nicht ausreichend angepasst worden. „Daran müssen wir auch in Dorsten in den nächsten Monaten arbeiten“, so Lütkenhorst. Wichtig sei der Union insbesondere die Sprachkompetenz der ausländischen Mitbürger. Das zweite Thema des Abends war die Jugendkriminalität. Der Erste Beigeordnete der Stadt, Gerhard Baumeister, stellte dazu eine Statistik über die Entwicklung vor. Baumeister: „Es gab in unserer Stadt keinen Anstieg der Jugendkriminalität. Das Gegenteil war der Fall. Aber leider haben sich die Straftaten im Bereich der Körperverletzung erhöht und das fällt natürlich anders ins Gewicht als andere minder schwere Straftaten.“

Positiver Trend

Im Gegensatz zu anderen Städten und zum Landesdurchschnitt sei aber in Dorsten ein sehr positiver Trend zu beobachten: „Bei uns sinkt die Kriminalitätsrate von Jugendlichen (bis 18) zur Gruppe der Heranwachsenden (18 bis 21 Jahre) ab. Das heißt: Die Erziehungs- und Strafmaßnahmen und die Bemühungen von Jugendgerichtshilfe, Jugendamt, Ordnungsamt und Amtsgericht Dorsten scheinen zu funktionieren.“

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