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Kurze Wege für Krebspatienten

DORSTEN In eine neue Phase ihrer Zusammenarbeit treten das St.-Elisabeth-Krankenhaus Dorsten und die Onkologische Schwerpunktpraxis Dr. Dirk Pott und Dr. Christian Tirier aus Bottrop ein. Am Mittwoch eröffnen die Krebsspezialisten eine Praxis und Tagesklinik im St.-Elisabeth-Krankenhaus.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 11.02.2008
Kurze Wege für Krebspatienten

Geschäftsführer Andreas Hauke (2.v.l.) und sein Stellvertreter Guido Bunten (3.v.l.) wünschten Dr. Dirk Pott (l.) alles Gute für die bevorstehende Eröffnung der onkologischen Praxis.

Schon seit Jahren hat sich die enge Kooperation bewährt. Um jedoch den Dorstener Patienten künftig die Fahrt nach Bottrop zur ersparen, lag es nahe, dass die Onkologen sich vor Ort um ihre hiesigen Patienten kümmern: „Rund 25 Prozent kommen aus Dorsten“, so Dr. Pott, „und die Patientenzahl steigt Jahr für Jahr.“

Allein in der Dorstener Klinik wurden im vergangenen Jahr 1200 Tumor-Fälle behandelt. 75 Prozent der Patienten stammen aus Dorsten. Gerade den Älteren oder Schwerkranken ist der Weg nach Bottrop nicht immer leicht gefallen. Daher ist ab sofort die neue Tagesklinik im Krankenhaus für sie täglich geöffnet, wo vor allem Chemo- und Antikörpertherapien ambulant durchgeführt werden. Nach Fertigstellung des neuen St.-Elisabeth-Flügels mit dem Facharztzentrum wird die Onkologische Praxis voraussichtlich im August in ihrer endgültiges Domizil umziehen.

Abwechselnd im Dienst

Dann ist aus dem Ärzte-Duo höchstwahrscheinlich ein Trio geworden. Dr. Pott und Dr. Tirier, die sich in Dorsten zunächst abwechseln, wollen ihr Team um eine weitere Onkologin und geprüfte Palliativ-Medizinerin verstärken, die vermutlich bereits im März dazu stoßen wird.

Dr. Pott hat seine Bottroper Praxis 2001 gegründet und sich dort auf die Therapie aller Arten von Krebs nach modernsten Gesichtspunkten spezialisiert. Sein medizinisches Handwerk hat der heutige Rhader am Westdeutschen Tumorzentrum in Essen und an den Kliniken Essen-Süd gelernt. 2004 ist dann der langjährige leitende Oberarzt der Kliniken Essen Süd, Dr. Tirier, als Partner in die Praxis eingetreten.

Zertifiziert vom TÜV

Gemeinsam wurde die Leistungsfähigkeit danach ausgebaut: Davon zeugt nicht nur die TÜV-Zertifizierung, sondern auch ein Zertifikat der Deutschen Krebsgesellschaft. In Dorsten haben sich die beiden in Fachkreisen durch regelmäßige Tumorkonferenzen mit den Ärzten des St.-Elisabeth-Krankenhauses einen Namen gemacht.  

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