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Mit spitzer Feder Schreiben gelernt

DORSTEN Ein voller Erfolg war der Literarische Werkstatt-Tag, der von der KAB St. Barbara angeboten wurde.

von Von Anke Klapsing-Reich

, 17.02.2008
Mit spitzer Feder Schreiben gelernt

Mit spitzer Feder lernten die Teilnehmer der Literarischen Werkstatt das Schreiben.

 „Wer von diesem Literarischen Werkstatt-Tag nichts für sich mit nach Hause nimmt, dem schenke ich eine Flasche Sekt“, hatte Projektleiter Peter Bertram versprochen. Dass er am Ende auf den Flaschen sitzen blieb, lieferte den untrüglichen Beweis: Die Aktion war rundum gelungen. Acht Teilnehmer(innen) waren am Samstag auf Einladung der KAB St. Barbara in den Pfarrsaal der Barkenberger Kirchengemeinde gekommen, um ihre Gedanken und Erfahrungen zum Projektthema „Arbeit ist ein Teil-(Stück) von mir“ in eine literarische Form fließen zu lassen. Professionelle Unterstützung lieferten Mitglieder des Literarischen Arbeitskreises, die den „Schreibfrischlingen“ in einer Einführung wertvolle Tipps gaben und ihnen mit Rat und Tat zur Seite standen.

Blockaden gelöst

„Überwindung hat es trotzdem gekostet, ohne Vorkenntnisse hierher zu kommen“, fasste Magdalena Besten all ihren Mut zusammen. Zum Glück, denn mit dem Ergebnis ihres ersten „Schreibtages“ ist sie sehr zufrieden. Vier kleine, mit Wortspielen gespickte Gedichte schrieb sie sich aus der Seele aufs Papier. Den Sterbetag ihres viel zu früh verstorbenen Ehemannes goss Maria Krampe in emotionale Worte. „Wenn die Feder einmal flüssig ist, läuft´s wie geschmiert“, diese überraschende Erfahrung löste bei den meisten „Autoren“ die Schreibblockaden, so dass die Worte schnell die weißen Bögen füllten. Der Schock der Kündigung, das erste Vorstellungsgespräch oder der letzte Arbeitstag vor der Schließung der Zeche – in humorigen, sensiblen und sehr persönlichen Beiträgen ließen die Teilnehmer(innen) eine bedeutende Momentaufnahme ihres (Arbeits-)lebens aufleben, um sie in Prosa oder Lyrik verpackt für die Ewigkeit zu konservieren. „Wir werden alle Beiträge noch einmal überarbeiten und sie dann zum Bezirksbüro der KAB weiterleiten“, erklärt Peter Bertram. In Zusammenarbeit mit dem Ketteler-Verlag werde aus allen eingesandten Arbeiten ein Buch erstellt.

Motivation geweckt

Magdalene Besten hat jedenfalls Blut geleckt: „Ich möchte gerne weiterschreiben“, denkt sie über eine Mitarbeit im Literarischen Arbeitskreis nach. Ein guter Grund, doch noch die Sektkorken knallen zu lassen

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