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Nach Erle geht es erst über Berlin

SCHERMBECK In Schermbeck wird es keine Verkehrszählung zur Belastung des Ortskern durch Lkw-Verkehr geben. Dies beschloss der Schermbecker Planungs- und Umweltausschuss auf seiner Sitzung am Mittwoch.

von Von Michael Klein

, 08.02.2008

„Zu teuer und unnötig“, hatte die Verwaltung in ihrer Beschluss-Vorlage geschrieben. Denn Rathaus-Mitarbeiter hatten am 12. Juni von 8 Uhr bis 16 Uhr eine eigene „kleine“ Erhebung durchgeführt. Ergebnis: Kaum Belastungen durch Lastkraftwagen, selbst im Bereich der L 607 (Erler Straße) wurden höchstens 7,5 Lieferwagen pro Stunde gezählt. Damit sei auch eine geänderte Hinweis-Beschilderung an der B 58 überflüssig: „Dass Lkw, die durch neue Schilder beeinflussbar wären, massiv zur Verkehrsproblematik im Ortskern beitragen, ist demnach zweifelhaft.“

Schild für das neue Gewerbegebiet

Anders beschildern will die Verwaltung die Schilder an der B 58 aber dennoch. Zum Beispiel mit einem Hinweis auf das neue Gewerbegebiet am Kapellenweg. Bei den zuständigen Behörden hat sie auch beantragt, ein Fußball-Signet auf das Schild an der Abfahrt Freudenbergstraße anbringen zu dürfen, damit die Autofahrer besser zur „Volksbank-Arena“ geleitet werden.

Ausnahme-Genehmigung

Schwierig gestaltet sich das Ansinnen, die Schilder an der B 58 um Hinweise auf Raesfeld und Erle zu ergänzen. Ungläubig erfuhren die Ausschuss-Mitglieder warum: Im „Verzeichnis der Ziele an Bundesstraßen“ des Bundesverkehrsministeriums sind die Nachbarorte gar nicht aufgelistet. Gemeinsam mit Raesfeld soll nun versucht werden, in Berlin eine Ausnahme-Genehmigung zu erwirken.

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