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Pater Rudolf feiert Goldenes Jubiläum

Dankgottesdienst in der St. Agatha-Kirche

30.05.2007

Dorsten/Mühlen Die Begeisterung für den Franziskanerorden hat Rudolf Klapheck in all den Jahren nie verloren: Am 3. Juni feiert der Pater im Kloster Mühlen sein goldenes Priesterjubiläum. Rudolf Klapheck erblickte 1931 in der Dorstener Feldmark das Licht der Welt. Schon als Junge hatten es ihm die weit gereisten Dorstener Franziskaner angetan: «Japan, China - das war doch was», schwärmte der junge Mann, den die Realität seiner ersten Kaplanstelle in Bochum allerdings schnell auf den Boden der Tatsachen holte. Nach seiner Priesterweihe wirkte der bodenständige Westfale von 1957 bis 1963 als Seelsorger in Paderborn und Bochum. Sein Orden berief ihn dann nach Hamburg. Dort arbeitete er fast 25 Jahre lang in einem Studentenwohnheim, viele Jahre als Leiter. Aus allen Ländern kamen die jungen Leute. Das Altenheim des Ordens in Warendorf bei Münster war seine nächste Einsatzstelle. Galt seine Sorge viele Jahre lang jungen Menschen, kümmerte er sich nun um kranke und gebrechliche Mitbrüder. 1992 schließlich übernahm er eine neue Aufgabe als Pfarrer der Antoniusgemeinde in Hannover-Kleefeld. Neun Jahre lang trug er hier die Verantwortung in der Seelsorge einer großen Pfarrei. Im Kloster Mühlen lässt es der 76-Jährige jetzt langsamer gehen. Nun hat er mehr Zeit für seine Enkelkinder. Denn Pater Rudolf Klapheck ist Vater, Schwiegervater und Großvater. Seinen Sohn Peter, damals Student aus Ghana, hat er Ende der 70er Jahre mit Erlaubnis seines Provinzials adoptiert. Wenn seine drei Enkel den Franziskaner in der braunen Kutte besuchen, dann ist er für sie einfach «Opa Rudolf».

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