Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Pfarrer Eickmann-Gerland geht

WULFEN Pfarrer Daniel Eickmann-Gerland geht in den Ruhestand. Am Wochenende endet sein Dienst als langjähriger Pfarrer in Barkenberg.

von Von Holger Steffe

, 14.02.2008
Pfarrer Eickmann-Gerland geht

Daniel Eickmann-Gerland lehnt sich entspannt zurück: Für ihn beginnt am Wochenende ein neuer Lebensabschnitt.

 Eickmann-Gerland, Jahrgang 1948, verheiratet und Vater von vier Kindern hatte seit April 1997 die 2. Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Hervest-Wulfen inne. . Im Korridor des Pfarrhauses stehen die Umzugskisten. „Wir sind beim Packen, jetzt muss ich in eine eigene Wohnung ziehen.“ Nach dem Theologiestudium in Bethel, Marburg und Münster, wo er Vikar war, ging Daniel Eickmann-Gerland für 18 Jahre als Pfarrer nach Herten-Westerholt/Bertlich. „Das waren noch Zeiten. Ich hörte von einer freien Stelle, meldete mich und bekam sie problemlos“, erinnert sich Eickmann-Gerland. Als er dann vor elf Jahren nach Barkenberg ging, wurde er von Kollegen gefragt: „Na!, strafversetzt?“ Seine Erwiderung: „Nein!, freiwillig!“

Wohlfühlfaktor erfüllt

Daniel Eickmann-Gerland, seine Frau Heide Gerland und Sohn Moritz (9) wollen in Barkenberg bleiben. Eickmann-Gerland ist in letzterZeit oft gefragt worden: „Wo gehst Du hin?“ Aber der Zweiradbegeisterte Pfarrer - das alte Motorrad steht angemeldet in der Garage, das Fahrrad im Hausflur -, zieht nicht weit weg, nimmt sich nur eine seelische Auszeit. Das große Haus wird geräumt, weil es der Kirche gehört. Die Fusion der Gemeinden Hervest und Wulfen ist abgeschlossen. Die Ökumene in Barkenberg lebt. „Mein Sohn Moritz geht noch zur Schule, meine Frau Heide hat ihrer Pfarrstelle in der Haardklinik, zwischen Marl und Haltern und ich fühle mich hier sehr wohl.“, erläuert Eickmann-Gerland Gründe, warum er in Barkenberg bleibt. Und: „Ich mag die Menschen hier, die Russlanddeutschen, die Türken, die Migranten, die älteren und die jüngeren, sie bilden keine Cliquen und lassen einander in Ruhe in diesem Stadtteil.“ Bald hat der Pfarrer i.R. Zeit zu lesen, ins Theater zu gehen, fürs Radfahren, Laufen und Fußballspielen mit dem Sohn.

Lesen Sie jetzt