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Pudelwohl im neuen Haus

Der moderne Anbau der Villa Keller fügt sich gut an das alte Gebäude an

25.05.2007

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Lebenshilfe stand die Freude über diesen Schritt ins Gesicht geschrieben. Auch die 24 Bewohnerinnen und Bewohner der Villa Keller waren erleichtert. Denn: «Der Umzug war ein richtiger Kraftakt», so Birgit Stifter, Geschäftsführerin des Hauses. Mit der Inbetriebnahme des brandneuen Gebäudetraktes ist die Lebenshilfe Dorsten einen großen Schritt voran gekommen. Der Anbau, entworfen vom Dorstener Architekt Axel Steiner, fügt sich großartig an das alte Gebäude an. Weil die ursprüngliche Villa Keller von 1910 unter Denkmalschutz steht und dementsprechend keine baulichen Veränderungen durchgeführt werden durften, war die Konstruktion des Neubaus eine echte Herausforderung. Gelöst haben Architekt und Bauherr das Problem mit einer großen Glasfassade, die eine freie Sicht auf den denkmalgeschützten Altbau möglich macht. 1,1 Millionen Euro hat das Projekt gekostet. Die Summe wurde durch Darlehen, Eigenmittel des Vereins Lebenshilfe, Zuschüsse und Spenden aufgebracht. Im neuen Gebäudeteil sind zahlreiche neue Wohn- und Gemeinschaftsräume entstanden. Momentan leben 24 Menschen in der Villa Keller, acht weitere Personen werden in Außenwohngruppen betreut. Ludger Cirkel, 1. Vorsitzender des Vereins Lebenshilfe, ist vom modernen Anbau überzeugt. «Dieses Haus ist mehr als nur ein einfaches Wohnhaus.» Und: «Die Bewohner fühlen sich pudelwohl.» Das ist wohl die Hauptsache. Neugierige, die die große Eröffnungsparty gestern verpasst haben, dürfen das Gebäude Im Ovelgünne 14 bestimmt einfach so mal besichtigen. Für junge Männer, die die Villa Keller gerne genauer kennen lernen möchten, hat Birgit Stifter ein Angebot: «Wir suchen dringend Zivis. Wer Interesse hat, kann sich gerne bei uns melden.» ah

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