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Schüler bekommen Raum zum Lernen

KIRCHHELLEN "Selbstverantwortlich Lernen lernen", ist das Motto des neuen Selbstlernzentrums (SLZ) im Vestischen Gymnasium, das am Mittwoch offiziell eingeweiht wurde.

von Von Yvonne Dziabel

, 06.02.2008

 "Es ist uns wichtig, den Schülerinnen und Schülern im wahrsten Sinne des Wortes genügend Raum zum Lernen anzubieten", erklärte Schulleiterin Iris Denkler. Der neue Raum ist in verschiedene Bereiche gegliedert: PC-Pool, Einzel- und Gruppenarbeitstische, Medienecke und Lesebereich.

"So können die Schüler nach ihren individuellen Bedürfnissen arbeiten", meinte Denkler. "Wir wollen die Selbstständigkeit im Sinne von Verantwortung für das individuelle wie das gemeinsame Lernen fördern." Das sei gerade in der Sekundarstufe II wichtig, wenn sich die Schülerinnen und Schüler auf das Abitur vorbereiten. Dann werde selbstständiges Arbeiten verlangt.

Mit Medien ausgestattet

"Zur Unterstützung ihrer Lernvorhaben finden sie eine Ausstattung mit verschiedenen Medien vor", so die Schulleiterin. PC, Aufnahme- und Abspielgeräte, Headsets und Mikrophone, Overheadprojektor und Flipchart ebenso wie allgemeinde Materialien wie beispielsweise Nachschlagewerke stehen zur Verfügung. "Ergänzt wird das Angebot durch Aufgabensammlungen mit Musterlösungen, die das selbstständige Überprüfen des Lernerfolgs ermöglichen", betonte Denkler am Mittwoch.

Neben den Möglichkeiten für die Oberstufenschüler wird im SLZ aber auch die Hausaufgabenhilfe für die Schüler der Klassen fünf bis sieben stattfinden. "Darüber hinaus bieten wir in diesem Raum am Nachmittag ebenfalls fachliche Unterstützung an", so Iris Denkler. Das Angebot wird im Rahmen der Initiative "Schüler helfen Schülern" angesiedelt.

Nicht abgelenkt

Die Schüler finden das Angebot klasse, obwohl es auf den ersten Blick kaum Unterschiede zur Heimarbeit gibt. Fast jeder hat einen PC, könnte in die Bücherei gehen oder sich mit Freunden zum Lernen treffen. "Es ist trotzdem anders. Hier ist man viel konzentrierter, weil man nicht abgelenkt wird", erklärt Jördis Bunse. "Wir können beispielsweise keine Musik hören. Außerdem setzt man sich in Freistunden eher mal ins Zentrum und lernt, als nach Hause zu laufen, um sich dort mit der Schule zu beschäftigen."

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