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Schwarz ärgern über Gelbe Säcke

DORSTEN Die Beschäftigten im Entsorgungsbetrieb hatten am Mittwoch heiße Ohren. Der Grund: Den ganzen Tag lang riefen Bürger aus Holsterhausen an, deren Gelbe Tonnen und Gelben Säcke nicht geleert oder abgeholt worden waren.

von Von Michael Klein

, 13.02.2008
Schwarz ärgern über Gelbe Säcke

<p>Steine des Anstoßes: Gelbe Säcke, die liegen bleiben.</p>

"Dabei sind wir gar nicht die richtigen Ansprechpartner", sagt Ursula Eickmeier. Denn verantwortlich für das Dilemma ist einzig und allein die Remondis-Tochter "RE Entsorgung", die vom Dualen System Deutschland (DSD) mit der Abholung des Hausmülls in Dorsten beauftragt worden war.

Doch die "RE-Entsorgung" schien auf Kommunikation am Mittwoch nicht allzu viel Wert zu legen: "Da geht gar keiner ans Telefon", schimpfte ein Holsterhausener Leser gegenüber der Dorstener Zeitung. Und auch der Entsorgungsbetrieb versuchte vergeblich, bei dem Verursacher jemanden zu erreichen.

"Wir haben es nicht geschafft"

 Nur eine E-mail sei gestern morgen von "RE-Entsorgung" beantwortet worden, so Ursula Eickmeier. "Wir haben es nicht geschafft", habe die lapidare Antwort der Entsorgungsfirma auf die Frage gelautet, warum der Müll am Dienstag nicht abgeholt worden sei. "Gestern Mittag hat uns die Firma zugesagt, innerhalb der nächsten vier Stunden tätig zu werden, aber es passierte wieder nichts."

Der Dorstener Entsorgungsbetrieb begann am Nachmittag damit, den Bürgern die Telefonnummer vom Dualen System in Köln herauszugeben. "Der Auftraggeber soll die Beschwerden ruhig entgegen nehmen", so Ursula Eickmeier. Das zeigte offenbar Wirkung: Am Abend wurden die Müllsäcke abgeholt.

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