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Senioren wünschen sich Spielplatz mit Boccia-Bahn

Viele Ideen beim Rhader Stadtteilgespräch

29.05.2007

Rhade Seniorenspielplätze mit Bocciabahn und Schachbrettfeld, Verleih von Elektrofahrrädern und - rollstühlen, barrierefreier Ausbau des Dorfzentrums - das sind nur einige Anregungen, die die Rhader Seniorinnen und Senioren beim vergangenen Stadtteilgespräch im Carola Martius-Haus der Sozialamtsleiterin Rita Saalmann in den Block diktierten. «Jetzt haben wir bereits neun Stadtteilgespräche geführt und immer wieder kommen neue, interessante Anregung von den Senioren», wundert sich Rita Saalmann über die erstaunliche Vielfalt der Seniorenwünsche und -Ideen. Trotz großer Hitze zählten die Veranstalter 21 Teilnehmer zum Rhader Gespräch. Nach Begrüßung und Einführung von Rita Saalmann, den Erläuterungen von Stadtplaner Volker Deutsch und Informationen rund um das Thema «Wie möchte ich im Alter leben?» von Altenpflegeplanerin Petra Kuschnerenko kamen die Senioren selbst zu Wort. Ihren Ruhestand, aktiv und lebendig zu gestalten, war allen Teilnehmern wichtig, und sie hatten auch schon konkrete Vorstellungen zur Umsetzung dieses Ziels: Ehrenamtliche Tätigkeit nutze nicht nur anderen, sondern tue auch persönlich gut, wusste ein Senior zu berichten. Auch Vorlese- und Spielplatzpatenschaften wurden erstmals breit diskutiert. Im Sinne der Begegnung von Jung und Alt sei die Ausstattung von Spielplätzen mit Bänken wünschenswert. Weitere Themen, die den Senioren auf den Nägeln brennen, sind der Aufbau eines Netzwerkes zur Entlastung und Unterstützung Pflegebedürftiger. Angebote von Hilfsdiensten vor Ort gebe es zwar, müssten aber nach dem Motto «Tue Gutes und rede davon» bekannter gemacht werden. Die zu enge Situation an der Debbingstraße war den Rhader Senioren ebenfalls ein Stolperstein im Auge: Sie wünschen sich im Dorfzentrum einen barrierefreien Gang zu Arzt, Kirche, Friedhof und Einkauf. sing

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