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Statt Blümchen pflücken

Historische Motorräder beim 10. Duisburger Oldtimer Grand Prix auf dem Flugplatz

19.05.2007

Dieser Meinung waren auch hunderte von Besuchern, die am Vatertag zum Flugplatz Schwarze Heide gekommen waren. Hier sahen sie den «10. Duisburger Oldtimer Grand Prix», ein Motorradrennen für historische Rennmotorräder. Die Rennen zu kommentieren, das ist an diesem Tag die Aufgabe von Josef Holtfort. Keine leichte Aufgabe, denn die Motorräder sind so laut, dass Holtfort kaum sein eigenes Wort versteht. Und nicht nur das satte Röhren einer Harley Davidson ist hier zu vernehmen, sondern auch das hochtourige Jaulen von kleinen Motoren mit zum Teil nur 20 PS, die so klingen, als würde es sie jeden Moment zerreißen. «Es sind sehr gepflegte PS», nimmt Holtfort aber auch die kleineren Motorräder, eigentlich Renn-Mopeds, in Schutz. Vor 1972 mussten die Zweiräder gebaut sein, um überhaupt am Grand Prix in Kirchhellen teilnehmen zu dürfen. Die ältesten Motorräder stammen aus den 30er Jahren. «Die Besitzer stecken alle viel Arbeit in ihre Maschinen», weiß Holtfort, der bei jedem Rennen froh ist, wenn jedes Motorrad wenigstens die Einführungsrunde gut überstanden hat. Zwischen 50 und 500 Kubikzentimeter treten an diesem Tag gegeneinander in sechs Klassen gegeneinander an. Dass dabei gerade in den kleineren Klassen einige Motorräder auf der langen Gerade absolut chancenlos gegenüber der Konkurrenz sind, stört die wahren Rennsportler nur wenig. «Es kommt trotzdem noch auf das Können des Fahrers an», so Holtfort. Für die Zuschauer waren aber nicht nur die Rennen interessant, sondern auch ein Blick ins Fahrerlager, wo die Besitzer noch die letzten Handgriffe erledigten, miteinander fachsimpelten und gerne auf Fragen antworteten. Rennsport zu Anfassen. ber

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