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Umfrage: Jugendliche wollen mitreden

DORSTEN Jugendliche sollen am politischen Geschehen in ihrer Stadt mitwirken und eigene Ideen und Vorstellungen einbringen können, vielleicht in einem Jugendparlament. Bei vielen jungen Menschen kommt das gut an.

von Von Marius Mai

, 14.02.2008

„Ich denke, dass es super wichtig ist, die Politikverdrossenheit unter den Jugendlichen zu bekämpfen“, sagt Simon Avakian (18). „Die Politik in Berlin ist zu weit weg und es ist gut, wenn wir diesen Bereich mal kennenlernen könnten,“ erzählt Felix Domogalla (16). „Ich würde mitmachen.“

Die meisten Jugendlichen, die von der Dorstener Zeitung befragt wurden, freuen sich über das Interesse an ihrer Altersgruppe und wünschen sich, dass ihre Meinung öfter eine Rolle bei Entscheidungen des Stadtrats spielt. Die 18-jährige Marietta Beielstein meint zum Beispiel:  “Es gibt zu wenig Jugendarbeit und es ist gut, wenn auf die Jugend endlich einmal Rücksicht genommen wird.“

Sozialen Umgang lernen

Ihre Freundin Laura Hans (18) ergänzt:  „Vielleicht kann man auf diesem Weg den Teenagern eine neue Perspektive bieten und einen sozialeren Umgang untereinander erreichen.“ Junge Menschen wünschen sich mehr Mitspracherecht, etwa Martin Lindner (17):  “Ich würde gerne selber mitmachen. Wir sind direkt vor Ort und können die Bedürfnisse der Jugend besser einschätzen.“

Es gibt allerdings auch kritische Stimmen. „Das Projekt ist nicht schlecht, allerdings können wir bestimmt nicht viel bewirken oder unsere Ideen werden nicht ernst genommen“, erzählt Carina Huick (18). Und Sarah Lepenies (18) denkt:  „Da werden zu wenige Jugendliche mitmachen. Politik macht von Natur aus keinen Spaß.“

Zu wenig für Jugendliche

Doch der Großteil der befragten Jugendlichen denkt so ähnlich wie Stefanie Richter (16).  “Hier ist einfach zu wenig für Jugendliche. Alle beschweren sich immer nur über uns, aber keiner will mit uns reden. Deshalb ist dieses Projekt notwendig und ich finde es gut.“

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