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Wenig Resonanz bei Presbyterwahl

RHADE 200 Wahlzettel lagen ordentlich gestapelt auf dem Tisch, ebenso die Listen mit den Namen der Mitglieder der Heilig Geist-Gemeinde, die am Sonntag hätten mitentscheiden können, welche zwei der drei aufgestellten Kandidaten ins Presbyterium der ev. Kirchengemeinde Holsterhausen aufgenommen werden.

von Von Katrin Wehrmann

, 24.02.2008
Wenig Resonanz bei Presbyterwahl

Nur wenige Gläubige gingen am Sonntag in Rhade zur Presbyterwahl.

Wählen durfte am Sonntag jeder, der der Gemeinde angehört, evangelisch und mindestens 18 Jahre alt ist. 1661 Männer und Frauen aus Lembeck und Rhade hätten also zum Gemeindezentrum St. Ewald kommen können, doch Pfarrer Bernd Mümker rechnete nur mit einem Bruchteil seiner "Schäfchen". "Ich würde mich sehr freuen, wenn 100 Menschen zur Wahl erscheinen würden."

Der Geistliche gab sich bescheiden - aus gutem Grund. Vor etwas über einem Jahr wurde das Pfarrheim in Lembeck geschlossen. Aus Kostengründen, wie es hieß, doch viele Gläubige in Lembeck haben dem Pfarrer, der Gemeinde, dem Kirchenkreis diesen Schritt übel genommen.

Fahrdienst für Lembecker organisiert

Aus Lembeck, davon war Mümker schon am späten Vormittag überzeugt, würden wohl nur wenige Gemeindemitglieder nach Rhade kommen. "Wir haben zwar einen Fahrdienst organisiert, aber die Leute bleiben ja trotzdem den Gottesdiensten fern. Und der Wahl wohl auch." Außerdem stammte ja keiner der drei Kandidaten aus Lembeck - Mümker findet das "sehr schade".

Diejenigen, die zur Wahl standen, sind schon lange aktiv in der Rhader Kirchenarbeit. "Einer gestaltet die Gottesdienste mit und eine Andere ist im Bibelkreis sehr aktiv. Die Leute hier in Rhade kennen sie also, was ihnen die Wahl erleichtert", vermutet Wahlhelferin Heidrun Römer.

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