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Weniger Gewerbesteuern

SCHERMBECK Erheblich weniger Gewerbesteuereinnahmen dürfte die Schermbecker Gemeindekasse erwarten. Grund: Die Schieflage, in die die WestLB geraten ist.

von Von Michael Klein

, 06.02.2008

Dieses Befürchtung äußerte Bürgermeister Ernst-Christoph Grüter gestern vor den Mitgliedern des Schermbecker Planungs- und Umweltausschusses. Die Kreissparkasse Wesel ist über den Rheinischen Sparkassen- und Giroverband an der WestLB beteiligt, muss also auch für die Verluste aufkommen. „Das Jahresergebnis der Kreissparkasse dürfte durch die aktuelle Entwicklung belastet werden“, so Ernst Christoph Grüter. Genaue Zahlen konnte er allerdings nicht nennen.

Arbeitsplätze sicher

Ansonsten habe die WestLB-Krise allerdings wenig Auswirkungen auf Schermbeck: Weder seien die jährlichen Ausschüttungen der Sparkasse an die Schermbecker Vereine in Gefahr, noch wird das Institut die Konditionen für die Kunden ändern. „Auch sind bei der Kreissparkasse keine Arbeitsplätze in Gefahr“, so der Bürgermeister. Der Ausschuss musste sich anschließend unter anderem mit der Verkehrssituation in der „Marellenkämpe“ und in der „Schlenke“ beschäftigen. Dort habe es nach Angaben der SPD mehrere Unfälle und gefährliche Situationen auf Grund unglücklicher Beschilderungen gegeben. Fahrzeuge, die von der Dorstener Straße aus in Richtung ALDI einbiegen, würden „das Tempo 30 auf Grund der geringen Größe und der umliegenden Werbeschilder nicht erkennen“, so SPD-Fraktionssprecher Thomas Pieniak.

Tempo 30-Piktogramm

Der Ausschuss zeigte sich mehrheitlich damit einverstanden, auf der Fahrbahn selbst ein zusätzliches Tempo 30-Piktogramm anbringen zu lassen. „Das kostet ja nicht die Welt“, hatte Kämmerer Günther Hoppius zuvor erklärt. In der Schlenke soll nach Willen der Ausschussmitglieder bald ein Hinweisschild auf die dortige verkehrsberuhigte Zone von 3 Meter Höhe auf 2,20 Meter heruntergesetzt werden - damit die Autofahrer besser auf die Verkehrssituation aufmerksam werden. Abgelehnt wurde der Antrag eines Bauwilligen, ein Einfamilienhaus nahe der Jugendfreizeitstätte Gahlen und der Lippe zu errichten. Das Areal ist im GEP als „Überschwemmungsgebiet“ gekennzeichnet: „Den müssen wir vor sich selber schützen“, meinte der Ausschuss. Zudem konnte er beim besten Willen dort keinen Baulückenschluss feststellen.

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