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Weniger Tote auf Dorstens Straßen

DORSTEN Die Zahl der Verkehrstoten auf Dorstens Straßemn ist im letzten Jahr deutlich zurückgegangen. Verzeichnete die Unfall-Statistik im Jahr 2006 noch fünf tödlich Verletzte, so gab es im vergangenen Jahr nur noch zwei Verkehrstote.

von Von Michael Klein

, 25.02.2008
Weniger Tote auf Dorstens Straßen

Es gab im letzten Jahr auch in Dorsten mehr Unfälle.

Damit weicht die Lippestadt in diesem Punkt vom kreisweiten Trend ab. Denn die Recklinghäuser Polizeipräsidentin Dr. Katharina Giere verkündete bei der Präsentation der Unfallzahlen am Montag eine negative Entwicklung: Insgesamt gab es im Kreis Recklinghausen im Jahr 2007 31 Tote, im Jahr 2006 waren es nur 23.

Betracht man die Anzahl der bei Verkehrsunfällen verletzten Menschen, ändert sich leider das Dorstener Bild. Die Zahl der Verkehrsunfälle mit Verletzten stieg auch in unserer Stadt, von 236 auf 275, was eine Steigerung um 16,5 Prozent ausmacht. Verletzt wurden dabei 327 Verkehrsteilnehmer (plus 40), wobei insbesondere Jugendliche (von 19 auf 37) und Senioren (38 auf 49) als Opfer die höchsten Steigerungsraten verzeichneten.

Das polizeiliche Zahlenwerk listet auch diejenigen verletzten Verkehrs-Teilnehmer auf, die nicht mit einem Auto unterwegs waren: So gab es bei den motorisierten Zweiradfahrern eine Steigerung von 32 auf 50 Geschädigte, Radfahrer verunglückten 95 mal (2006: 87), wobei im vergangenen Jahr deutlich mehr Senioren als Kinder betroffen waren. Bei den Fußgängern ging die Zahl der Verletzten leicht zurück - von 23 auf 22.

Freudenberg gefährlich

Insgesamt krachte es in Dorsten 2376 mal, und damit 156mal häufiger als noch 2006. Die gestern vorgestellte Statistik listet dabei auch die unfallträchtigen Orte in den jeweiligen Gemeinden auf. Die meisten Zusammenstöße gab es demnach an der stark frequentierten Freudenberg-Kreuzung (Borkener Straße B 224/Weseler Straße B 58). Hier ist es vornehmlich zu Unfällen infolge missachteter Vorfahrt, zu geringen Abstands und auf Grund von Fehlern beim Abbiegen gekommen.

Überraschenderweise liegt der Unfallhäufungs-Schwerpunkt Nummer zwei an der Ecke Kirchhellener Allee/Clemens-August-Straße, gefolgt von der Einmündung Rekener Straße/Heidener Straße.

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