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40 000 Euro stärken den Wohlfühlfaktor

07.02.2008

Hörde Groß und bunt ist der Clarenberg bereits. Für ein friedliches und offenes Zusammenleben der knapp 3000 Menschen kann auch im kommenden Jahr das Nachbarschaftsbüro sorgen: Mit 20 000 Euro bezuschusst die Ruhr-Lippe Wohnungsgesellschaft das Projekt, Stadt und Land geben jeweils 10 000 Euro.

"Was das nachbarschaftliche Miteinander betrifft, haben wir hier ein hohes Niveau geschaffen", sagte Tanja Peselmann von Ruhr-Lippe. Ein breites Spektrum an Festen und regelmäßigen Veranstaltungen vom Flohmarkt über den Malkursus bis zum Ernährungsprojekt für Jugendliche leiert sie mit Sabine Dietrich vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) an - und stößt auf die Unterstützung von mehr als 50 Ehrenamtlichen, die sich für ihren Sozialraum engagieren. Weil der Wohlfühlfaktor stimmt.

Friedrich Wilhelm Baulig (Foto), Geschäftsführer der Ruhr-Lippe, sieht das ehemalige Problemviertel bereits als positiven Imageträger für die Wohnungsgenossenschaft. "Wir wollen diese erfolgreiche Arbeit des Nachbarschaftsbüros weiterführen, und auch unsere soziale Verantwortung wahrnehmen", sagte Baulig. Ganz nebenbei ist der Clarenberg auch wirtschaftlich rentabel, denn alle 934 Wohnungen sind fast durchgehend vermietet, der ständige Mieterwechsel gehört längst der Vergangenheit an. "Es kommen sogar Leute, die weggezogen sind, zurück zum Clarenberg", hat Bezirksbürgermeister Manfred Renno festgestellt.

Weil Mieter und Vermieter, Kirche, Stadt und Land zufrieden sind mit den Erfolgen des Nachbarschaftsbüros, gibt es bereits Signale, die Arbeit auch über das jetzt vereinbarte Jahr hinaus weiterzuführen. Damit der Clarenberg weiter bunt und friedlich bleibt. jko

40 000 Euro stärken den Wohlfühlfaktor

<p>Der Clarenberg will weg vom schlechten Ruf. Bandermann</p>

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