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77 Mio. fließen in Förderung der Beschäftigung

26.02.2008

77 Mio.  fließen in Förderung der Beschäftigung

ARGE-Chef Frank Neukirchen-Füsers.

77 Mio. Euro stehen dem JobCenter ARGE in diesem Jahr zur Arbeitsmarkt- und Beschäftigungsförderung zur Verfügung. Das ist eine Steigerung um 24 % im Vergleich zum Vorjahr. Mit dem Geld will die ARGE die Angebote an Qualifizierung und Beschäftigungsförderung, die Förderung zusätzlicher Ausbildungsmöglichkeiten sowie Arbeitsgelegenheiten stark ausbauen. Dabei will die ARGE neue Akzente setzen. Deutlich stärker als in den Vorjahren soll die zielgruppenspezifische Förderung für Langzeitarbeitslose, Menschen mit Behinderung, Alleinerziehende und ungelernte Jugendliche beim Übergang von der Schule in Arbeit und Ausbildung eine Rolle spielen.

"Unser Konzept der Förderketten, das auch Arbeitsgelegenheiten einschließt, hat sich bewährt", erklärt dazu ARGE-Geschäftsführer Frank Neukirchen-Füsers. Gleichzeitig wolle man die Instrumentenpalette in einer vernetzten Struktur mit der Stadtentwicklung, Jugendarbeit sowie Sozial-, Bildungs- und Integrationspolitik verknüpfen. Das heißt z.B., dass die ARGE künftig im Rahmen der Schulsozialarbeit in der Nordstadt Hausaufgaben- oder Nachhilfe fördert.

Als Erfolg wertet der ARGE-Chef die Integrationen in Arbeit in 2007: 11 986 Menschen fanden eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Das ist seit 2005 eine Steigerung von 90,3%. "Dadurch konnte auch die Gruppe der Langzeitarbeitslosen im letzten Jahr überdurchschnittlich von der konjunkturellen Entwicklung und den Förderinstrumenten der ARGE profitieren", bilanziert Neukirchen-Füsers. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen sank im Laufe des Jahres 2007 um 21,5%.

Insgesamt verzeichnet die ARGE einen durchgehenden Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit im Vergleich der Jahresdurchschnittswerte 2006 und 2007. Waren es 2006 noch 35 745 Arbeitslose, die Leistungen bezogen, sank diese Zahl in 2007 um 10,2% auf den Jahresschnitt von 32 099. kiwi

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