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Abschied zum Jubiläum

KIrchDerne Es war am 21. Februar 1978, als Peter Strube von dem damaligen Superindenten Remmer Schunke in sein Kirchderner Pfarreramt eingeführt wurde.

18.02.2008

Abschied zum Jubiläum

<p>Pfarrer Strube RN-Foto Archiv</p>

Seitdem sind ziemlich genau 30 Jahre vergangen - eine runde Jubiläumszahl zum Abschied des engagierten Mannes, der in seiner Wirkungszeit nicht nur für geistliche Belange seiner Gemeindemitglieder aktiv war.

Nach einem gemeinsamen Abschiedsgottesdienst in der St. Dionysius-Kirche gaben sich fast 300 Gäste im Lutherhaus an der Altenderner Straße ein Stelldichein, um den zukünftigen Pensionär zu verabschieden. Vertreter aus Vereinen, Verbänden, Politik und Kirche sowie viele Weggefährten, Freunde und seine Familie ließen es sich nicht nehmen, Geschenke zu überreichen, ein Ständchen zu singen oder ein Grußwort zu sprechen.

"Ich kann mich sehr gut erinnern, dass Du zu Anfang Deiner Beschäftigung meintest, es nirgends länger als fünf oder sechs Jahre aushalten zu können", erinnerte sich Rolf-Werner Lüke, ehemaliger Kollege aus Derne. Dass man aber von Derne so schnell nicht loskomme, sei eine Sache, die er habe lernen müssen, schmunzelte Lüke weiter.

Ein Beitrag, der den Pfarrer sehr rührte, war der Auftritt des Kinderchors der Gemeinde. Sie verabschiedeten ihn mit Stücken wie dem Tausendfüßler- oder Karawanenlied oder den besonders anrührenden "Magnificat" und "Nada te turbe". Zu den weiteren Höhepunkten zählte die Öffnung der Zeitkapsel aus dem Grundstein des jüngst abgerissenen Jugendhauses.

"Der Frieden und die Öffentlichkeitsarbeit waren immer Deine großen Themen, lieber Peter", führte Superindent Paul Gerhard-Stamm als Beispiele dafür an, wofür Strube sich immer besonders engagiert hatte. Als "richtiges 68er-Kind", wie er sich einmal selber bezeichnete, forderte er zuletzt am 60-jährigen Gedenktag des Atombombenabwurfs über Hiroshima zu "Ziviler Ungehorsam" auf und organisierte eine seiner bekannt gewordenen Sitzblockaden. Wie offen Strube für die Welt und ihre Themen war, zeigte der rege Austausch der Gemeinde mit Russland. Der ersten Reise in die ehemalige Sowjetunion folgten weitere Besuche und Gegenbesuche.

Passend zu Strubes Friedensengagement gab es von dem Vorsitzenden des Pastoralverbundes der Katholiken ein segensreiches "pace et bene" - Frieden und Heil - mit auf den Weg in die ruhige Zeit. Sewe

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