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Alarm: Fliegende Gemüsezwiebeln

DORTMUND Einem Anschlag ganz besonderer Art entging am Mittwoch nur knapp ein junger Mann. In der City, Höhe Fina-Parkhaus, zischte ein dickes Geschoss dicht an seinem Kopf vorbei - eine Gemüsezwiebel. Tatsächlich fand die herbeigerufene Polizei noch weitere derartige Geschosse.

07.02.2008

Das “Zwiebelgeschoss“ verfehlte den jungen Mann nur knapp am Mittwoch (6. Februar) gegen 15.05 Uhr in der Dortmunder Innenstadt. Der beobachtete noch weitere Würfe mit Kartoffeln und Zwiebeln und holte die Polizei. Im Laufe der Befragung meldete sich bei den Beamten vor Ort eine weitere Zeugin. Diese hatte einen “älteren“ Mann in einer gegenüberliegenden Wohnung dabei beobachtet, wie er Gemüse aus dem Fenster warf.

Die Polizisten bemerkten ein offenes Fenster und gingen zu der Wohnung. Dort trafen sie den Bewohner, einen 64-jährigen Dortmunder, an. In seiner Wohnung konnten die Beamten jedoch keine “Gemüsegeschosse“ finden.

Da die Täterbeschreibung der Zeugin auf den Wohnungsinhaber zutraf, wurde der Tatverdächtige durch die Polizei erkennungsdienstlich behandelt. Nähere Angaben machte der 64-Jährige nicht. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der Dortmunder wieder entlassen.

Noch mehr Zwiebelangriffe

Bereits am 29.Januar 2008 kam es zu “Zwiebelangriffen“ gegen die Gebäudefront eines Hauses in der Thomasstraße. Hier schlugen ca. 25 Zwiebeln gegen die Hauswand sowie an die Scheibe eines Büros. Am 04.02.2008, gegen 20.30 Uhr, verfehlte ein “Biogeschoss“ ebenfalls knapp den Kopf eines Passanten in der Kuckelke.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass Kartoffeln oder Gemüsezwiebeln als Wurfgeschosse durchaus ernsthafte Verletzungen verursachen können.

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