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Aplerbeck - eine ländliche Idylle

Deutlicher Rückgang der Kriminalität im Stadtbezirk

19.05.2007

Aplerbeck Der Stadtbezirk ein ländlicher Bereich? Ginge es nur um die Kriminalitäts- und Verkehrsunfallentwicklung, dann würde das durchaus zutreffen - «Aplerbeck und Co.» müssten den Vergleich nicht scheuen. Trotz einer Einwohnerzahl von mehr als 55 000 auf knapp 25 Quadratkilometern. «Ich fühle mich sicher. Weil die Kriminalität relativ gering ist», sagt Rüdiger Denker (Foto). Um seine These zu untermauern, legte der Wachleiter aus Aplerbeck jetzt die Zahlen aus 2006 vor. CDU-Bezirksvorsteher Sascha Mader kommt zu der Analyse, dass statistisch die Gefahr, im Stadtbezirk Opfer einer Straftat zu werden, nur halb so groß sei wie in ganz Dortmund. «Bei uns lebt man sicher», erklärt Mader. Tatsächlich gehen die bei der Polizei gemeldeten Fälle in fast allen Bereich zurück - ein Gesamtrückgang von 8,95 % oder 290 Fälle. «Es gibt keine Brennpunkte im Bezirk. Die wenigen Straftaten sind flächendeckend», resümiert Denker positiv. Auch auf den Straßen im Süden ging es 2006 gemächlicher zu. Die gemeldeten Unfälle sanken gegenüber 2005 um drei Prozent auf 1611. Besorgniserregend ist hier jedoch die Zahl der verunglückten Kinder: 28, ein trauriges Plus von 33 %. Aber nur zwei davon sind Schulwegunfälle. Trotzdem besteht hier Handlungsbedarf. «Wir führen auch 2007 unsere Sondereinsätze durch», sagt der Wachleiter. Auch die polizeiliche Präsenz wird erhöht. Denker: «Das steigert das subjektive Sicherheitsgefühl unserer Bürger.» arn

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